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Geschichte

Von Anfang an haben wir alles dafür getan, innovative Lösungen zu entwickeln, die die Leistung verbessern und die Effizienz und Zuverlässigkeit der Produkte unserer Kunden steigern.

Informationen

Über 80 Jahre nachhaltige Oberflächenlösungen

Heute und während des gesamten Werdeganges unserer Firma haben wir stets die Herausforderungen unserer Kunden angenommen, Lösungen zu erarbeiten, die dazu beitragen, den Wert und die Eigenschaften der von ihnen hergestellten oder selbst verwendeten Bauteile entscheidend zu verbessern. Wir wissen um unsere Verpflichtung, unseren Kunden in ihren Geschäftsfeldern durch zuverlässigen Service und innovative Produkte den entscheidenden und notwendigen Vorsprung im globalen Wettbewerb heute und in der Zukunft zu verschaffen. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Geschichte von Sulzer Metco und erfahren Sie mehr über unseren Hintergrund.


Sulzer Metco wird Oerlikon Metco

Oerlikon hat die Transaktion mit der Sulzer AG zum Erwerb von Metco erfolgreich abgeschlossen. Mit Metco als wichtigem Bereich von Oerlikon werden eine starke Marktposition sowie differenzierte Produkte und Dienstleistungen einhergehen. Durch die Zusammenführung von Metco mit dem bestehenden Oerlikon Coating Geschäft entsteht ein weltweiter Technologieführer für Oberflächenlösungen. Die beiden Einheiten ergänzen sich im Hinblick auf ihre technologische Stärke und werden so den Kundenbedürfnissen zukünftig noch besser gerecht. Aufgrund des kombinierten Portfolios von Produkten und Lösungen wird ein breites Spektrum an Industrien von neuen Möglichkeiten profitieren.

Als  Unternehmen mit einer über 100-jährigen Tradition zählt Oerlikon mit 12'700 Mitarbeitenden und einem Umsatz von CHF 2.9 Mrd. weltweit zu den führenden Hightech-Industriekonzernen mit einem Fokus auf Maschinen- und Anlagenbau. 

 

 

1995–2012 Wachstum und gute Aussichten

Sulzer Metco führt seine Expansionsstrategie fort und übernimmt verschiedene Unternehmen, um seine breite Palette an Produkten und Dienstleistungen weiter auszubauen.

2012

Thermoset

Sulzer übernimmt die Vermögenswerte des Carbon-Geschäftes von Thermoset Inc. in Mequon, Wisconsin, USA. Die Akquisition ergänzt Sulzer Metcos Karbon-Reibwerkstoffe für Hochleistungs-Synchronisierungen um Carbonfaser-Reibbeläge. Damit festigt sie ihre Position am internationalen Markt für Nutzfahrzeuge und PKWs. Die globale Präsenz von Sulzer wird die weltweite Marktdurchdringung der Produkte von Thermoset fördern.

Protective Coatings LLC

Am 18. Dezember 2012 hat Sulzer Metco das russische Unternehmen Protective Coatings LLC, ehemals SP Technicord LLC übernommen. Mit dieser Übernahme setzt Sulzer Metco die Basis zur Gründung von Sulzer Metco Russland, um auch in diesem wachsenden Markt die Kunden optimal bedienen zu können.

Kaltgas-Technologie

Sulzer Metco übernahm von CGT Cold Gas Technology GmbH und Aircraft Philipp Ampfing GmbH & Co.KG, Ampfing, Deutschland den Bereich Kaltgasspritzen. Mit dieser Akquisition schafft Sulzer Metco eine Grundlage für langfristige Entwicklung von Beschichtungslösungen für den Kaltgas-Markt.

2010

Sulzer Metco übernimmt die Sparte diamantähnliche Kohlenstoffbeschichtungen von Bekaert

Die Übernahme stärkt die geographische Präsenz und ergänzt das Technologieangebot von Sulzer Metco im Bereich Dünnfilm.

Die Sparte diamantähnliche Kohlenstoffbeschichtungen (DLC) von Bekaert entwickelt und vermarktet Dünnschichtbeschichtungen, die einen äußerst niedrigen Reibungswiderstand und extreme Härte kombinieren. Die Beschichtungen werden eingesetzt, um Verschleiß und Reibung in einer Reihe von industriellen Anwendungen zu verringern, zum Beispiel bei Maschinenteilen, Komponenten für die Automobilindustrie und Formen für die Verarbeitung von Plastik und Metall. Durch diese Übernahme stärkt Sulzer Metco das Servicenetz in Europa und in den USA. Die Transaktion umfasst alle sechs Produktionsstandorte in Belgien, Frankreich, Deutschland und den USA. Die DLC-Aktivitäten werden in das bestehende Dünnfilmaktivitäten von Sulzer Metco integriert mit Schwerpunkt auf Anwendungen in der Zerspanung, Formen, Automobil, Motorsport, Halbleiter und Plastikverarbeitung.

2009

Sulzer Metco übernimmt die Sparte Automotive Synchronizer von BorgWarner

Sulzer Friction Systems verstärkt seine Position im Bereich Kohlenstoffwerkstoffe für Hochleistungsverschleißschutz für Synchronringe. Sulzer übernimmt die Anlagen in Margam, Großbritannien, und Longview in Texas, USA, und integriert diese in die Standorte in den USA, Europa und Asien. Sulzer beliefert auch weiterhin die Kunden von BorgWarner mit Produkten. Sulzer Friction Systems bietet aktuellen und neuen Kunden Synchronringe mit dem Verschleißschutzmaterial von BorgWarner an.

2006

Sulzer Metco übernimmt Wick Specialties Ltd.

Sulzer Metco kauft das Unternehmen Wick Specialties mit Sitz in Edmonton in Alberta, Kanada. Wick Specialties Ltd. wird in die Geschäftsaktivitäten von Sulzer Metco (Canada) Inc. integriert. Während einigen Jahren war Wick Specialties Ltd. ein enger kanadischer Geschäftspartner von Sulzer Metco im Bereich thermische Spritzwerkstoffe, der die WOKA Karbidwerkstoffe von Sulzer Metco insbesondere im Westen Kanadas vertrieb. 

2004

Sulzer Metco übernimmt die OSU Maschinenbau GmbH

Mit der Übernahme der OSU Maschinenbau GmbH in Duisburg (Deutschland) vergrößert Sulzer Metco das Angebot an Lichtbogenspritzanlagen sowie Drähten aus Zink und Zinklegierungen und stärkt damit seine Marktpräsenz vor allem im Bereich Korrosionsschutz. Das vor der Eingliederung in Sulzer Metco nur in Deutschland angebotene Produktprogramm von OSU Maschinenbau ist nun durch das globale Vertriebsnetzwerk von Sulzer Metco weltweit verfügbar.

Sulzer Metco übernimmt Ambeon

Durch die Übernahme der Division Ambeon von Westaim in Kanada expandiert Sulzer Metco das Werkstoffgeschäft noch weiter. Diese Firma liefert nunmehr als Sulzer Metco (Canada) Inc. weltweit kundenspezifische Werkstoffe auf Nickelbasis für die Energieerzeugung und die Luftfahrt. Werkstoffe dieser Art werden auch für Anwendungen in der Elektronik verwendet. Diese Übernahme stärkt das Angebot von Sulzer Metco auf dem Gebiet der thermischen Spritzwerkstoffe und erweitert gleichzeitig die Produktpalette im Bereich Honeycomb-strukturen, elektronische Abschirmungen und Hartmetall-Werkstoffe.

Sulzer Metco übernimmt die WOKA GmbH

Im Januar 2004 übernimmt Sulzer Metco die WOKA GmbH, ein im Familienbesitz befindlicher Hersteller von Karbidwerkstoffen in Deutschland. Dieser Schritt stärkt das Werkstoffgeschäft von Sulzer Metco durch die Erweiterung des Angebots an thermischen Spritzwerkstoffen und Schweiß-Zusatzwerkstoffen. Die neu entstandene Sulzer Metco WOKA GmbH eröffnet damit neue Marktchancen für Sulzer Metco, insbesondere in der Papierindustrie, bei der Öl- und Gasförderung sowie im Erdbewegungs- und Werkzeugmaschinenbau.

2002

Sulzer Metco übernimmt DB Thin Films

Im Dezember 2002 übernimmt Sulzer Metco die Firma DB Thin Films LLC mit Sitz in Woonsocket, Rhode Island, USA. Das Unternehmen arbeitet heute unter dem Namen Sulzer Metaplas (US) Inc. und liefert kundenspezifische Oberflächenbeschichtungen auf dem Gebiet der PVD-Technologie (physikalische Gasphasenabscheidung) sowohl für dekorative als auch funktionelle Abwendungen. Diese Übernahme ermöglicht es dem Dünnschicht-Bereich von Sulzer Metco, repräsentiert durch Metaplas Ionon, das Dienstleistungsangebot im großen nordamerikanischen Markt auszuweiten.

Sulzer Metco übernimmt Euroflamm Select, Inc.

Im Jahre 2002 übernimmt Sulzer Metco die Firma Select Powertrain Technologies, Inc. (heute Sulzer Friction Systems (US) Inc.) in Dayton, Ohio, USA. Euroflamm Select entwickelt, produziert und vertreibt Karbon-Reibbeläge, die in Antriebssträngen in der Automobilindustrie eingesetzt werden, zum Beispiel Synchronringe, Kupplungsscheiben und andere Bauteile für Schaltgetriebe. Diese Übernahme festigt die engen und erfolgreichen gemeinsamen Aktivitäten der Euroflamm GmbH in Deutschland, ebenfalls Teil von Sulzer Metco, und der Firma Euroflamm Select, Inc.

2001

Sulzer Metco übernimmt Metaplas-Ionon GmbH und EuroFlamm GmbH

Die Metaplas Ionon GmbH (heute Sulzer Metaplas) liefert kundenspezifische Systemlösungen und hochwertige Oberflächenbehandlungen und erweitert so die Produktpalette von Sulzer Metco im Bereich der Oberflächentechnologien. Sulzer Metaplas Ionon bietet drei fortschrittliche Prozesse an: IONIT®, ein Verfahren zum Plasmanitrieren und Plasmanitrocarburieren für den Verschleißschutz von metallischen Bauteilen; IONIT OX®, eine Kombination aus Gasnitrieren, Gasnitrocarburieren, Plasma-Aktivierung und Oxidieren als Korrosions- und Verschleißschutz und zur Verbesserung der Oberflächeneigenschaften; MAXIT®, ein PVD-Beschichtungsprozess für ausgezeichneten Verschleißschutz und geringe Reibung.

Die Übernahme der Euroflamm GmbH (heute Sulzer Friction Systems) erweitert die Beschichtungsservice-Kapazitäten von Sulzer Metco. Sulzer Friction Systems liefert thermischen Spritzbeschichtungsservice für eine Vielzahl von Industrien, einschließlich der hochmodernen Beschichtungen und Komplettproduktion von Bauteilen für den Kraftfahrzeugantrieb, Beschichtungen für Papiermaschinen, thermische und Verschleißschutzbeschichtungen für Energieerzeugungsanlagen und Beschichtungen für Marineanwendungen sowie Verschleißschutz- und Gleitschichten für Konsumartikel.

2000

Sulzer Metco übernimmt Eldim und Interturbine Coatings B.V.

Um sich weiter verstärkt auf Anwendungen für Flug- und Gasturbinen zu konzentrieren, übernimmt Sulzer die Unternehmen Eldim und Interturbine Coatings BV aus Lomm in den Niederlanden. Nach der Integration beider Firmen in Sulzer Metco heißt die Firma Interturbine Coatings BV nun Sulzer Metco Coatings BV. Die anspruchsvollen Technologien für Dichtungen und Honeycombs von Eldim ergänzen den bestehenden Markt von Sulzer Metco insbesondere auf den Gebieten Einlaufschichten und Hartlöten. Die EB/PVD-Beschichtungskapazitäten von Sulzer Metco Coatings BV sind ein logischer Schritt, um das Beschichtungsservicegeschäft von Sulzer Metco in Europa zu erweitern. Eldim beliefert ausschließlich die Luftfahrtindustrie und ist spezialisiert auf die Bearbeitung und Herstellung von Gasturbinenschaufeln, Dichtungen und Leit- und Kühlblechen.

1998

Sulzer Metco übernimmt QCoat

Zur weiteren Verbesserung der Position im europäischen Beschichtungsmarkt übernimmt Sulzer Metco die Firma QCoat, Ltd aus Stalybridge in England. Mit günstiger Lage in Cheshire ist die Firma spezialisiert auf thermischen Spritzbeschichtungsservice und Fertigbearbeitung, insbesondere für Maschinenelemente von Pumpen, Kompressoren für die Öl- und Gasindustrie sowie Druckmaschinenrollen und Prägewalzen für den Papiermaschinenmarkt.

1995

Sulzer Metco übernimmt Salzgitter

Die Beschichtungseinrichtungen der Salzgitter AG im Norden von Deutschland werden 1995 von Sulzer Metco übernommen. Heute trägt die Firma den Namen Sulzer Metco Coating Services GmbH und ist besonders ausgerüstet für die Beschichtung von schweren und großen Bauteilen, zum Beispiel aus der Papier-, Druck-, Textil- und Stahlindustrie. Die Sulzer Metco Coating Services GmbH bietet jedoch auch Beschichtungen für Bauteile von Gasturbinen, wie Lauf- und Leitschaufeln.

 

1981–1994 Konsolidierung

Sulzer übernimmt 1985 Plasma Technik , 1986 AMI, 1991 EPI und 1994 Metco. Sulzer Metco entsteht.

1994

Sulzer übernimmt Metco, und damit entsteht Sulzer Metco.

Im September 1994 übernimmt Sulzer die Firma Metco und integriert alle Firmen der Werkstoff- und Oberflächentechnologien unter dem Namen Sulzer Metco. Diese Integration ermöglicht eine starke, weltweit tätige Firma, die alle Bedürfnisse des thermischen Spritzens in Bezug auf Lieferung von Anlagen und Werkstoffen sowie Services für die wichtigsten Branchen abdeckt, darunter Luftfahrt- und Automobilindustrie, Energieerzeugung, Zellstoff- und Papierindustrie, Druck- und Textilindustrie sowie die Hersteller von medizinischen Produkten.

1991

Sulzer übernimmt EPI

Die Übernahme von Electro-Plasma Inc. im Jahr 1991 verstärkt die Marktposition von Sulzer als das weltweit führende Unternehmen in der Niederdruck-Plasmaspritztechnologie. Nun nehmen die im Bereich Oberflächen- und Werkstofftechnologie tätigen Sulzer-Firmen eine führende Position auf dem Gebiet der Plasmaspritzwerkstoffe sowie der Konstruktion, Entwicklung und Herstellung von kompletten Spritzanlagen ein.
Die Electro-Plasma Inc. (EPI) wurde 1973 in Kalifornien, USA, gegründet. Eric Muehlberger entwickelte durch den Einbau der Spritzpistole und von Teilen der Manipulatoren in eine Niederdruckkammer eine praxisgerechte Methode zur Herstellung qualitativ hochwertiger Plasma-Spritzschichten mit Eigenschaften „beinahe wie aus einem Guss“. Diese als LPPS® bekannten Systeme produzieren Beschichtungen mit optimaler Adhäsion, geringen inneren Spannungen und verbesserter Verschleißfestigkeit. Sie sind ideal für Anwendungen in der Luftfahrt und für medizinische Implantate.

1986

Sulzer übernimmt AMI

Sulzer setzt die Konzentration auf Werkstoff- und Oberflächentechnologien fort und erwirbt die Firma AMI. Durch diese Übernahme erweitert Sulzer nicht nur die Produktpalette um thermische Spritzwerkstoffe und Hartlote, sondern erhöht auch den Stellenwert des Unternehmens in den USA. 1988 wird AMI in Sulzer Plasma Technik umbenannt. Der bestehende Handelsname AMDRY® für gaszerstäubte Beschichtungspulver wird übernommen.

1985

Sulzer übernimmt die Plasma Technik AG

Der Trend zum Zusammenschluss der im Bereich thermisches Spritzen tätigen Unternehmen führt zur Übernahme der Plasma Technik AG durch Sulzer. Durch den Kauf der Plasma Technik AG verfügt Sulzer über vier Standorte von Plasma Technik zur Lohnbeschichtung: in Wohlen in der Schweiz, in Florida in den USA, 1979 eröffnet, in England, 1984 eröffnet, und Singapur, 1985 eröffnet. Das Geschäft mit Werkstoff- und Oberflächentechnologien passt hervorragend in das Unternehmen und deckt sich auch mit den bestehenden Aktivitäten von Sulzer in Forschung und Entwicklung.

 

1970–1979 Expansion

Plasma Technik AG wird in Wohlen (Schweiz) gegründet. Metco bildet ein Joint Venture und expandiert weltweit.

1973

Metco expandiert nach Mexiko, Japan und die südliche Hemisphäre

Metco beginnt sich weltweit zu orientieren und bildet ein Joint Venture mit Daiichi-Jitsugyo in Japan. Es folgt der Aufbau von Verkaufsbüros in Australien, Brasilien, Singapur und Mexiko. Zu diesem Zeitpunkt bietet Metco das umfangreichste Angebot der Industrie an Anlagen und Werkstoffen für das thermische Spritzen.

1970

Plasma Technik AG wird in Wohlen (Schweiz) gegründet

Das Schweizerische Ehepaar Herbert und Marlies Nussbaum erkennt, dass die genaue Kontrolle des Plasma-Spritzverfahrens sowie ein hoher Grad an Automatisierung notwendig sind. Das Paar konzentriert sich auf die Entwicklung fortschrittlicher Plasmaspritzausrüstung, die Beschichtungen mit hoher Genauigkeit und Reproduzierbarkeit ermöglicht. Sie entwickeln anspruchsvolle und hocheffiziente Plasmaspritzanlagen mit hohem Wirkungsgrad, hoher Produktionsleistung und niedrigen Ausschussraten.

 

1960–1969 Neue Produkte und Services

Metco erweitert das Produktportfolio mit der Entwicklung von neuen Ausrüstungen und Systemen für das thermische Spritzen.

1969

Metco entwickelt und vertreibt das Lichtbogenspritzen und die 10E-Flammspritzpistole

Mit der erfolgreichen Einführung des Lichtbogenspritzsystems vom Typ RG vervollständigt Metco das Produktportfolio zur Herstellung von thermischen Spritzschichten. Dieses erste Lichtbogenspritzsystem kann mit maximal 500 Ampere betrieben werden. Es verarbeitet Drähte mit einem Durchmesser von 2,3 mm. Die 10E-Flammspritzpistole bietet im Vergleich zum Vorgängermodell höhere Standzeiten der Verschleißteile bei gleichzeitig geringerem Wartungsaufwand.

1960

Aus Metco wird Metco Inc., Einführung der wassergekühlten Plasmaspritzpistole

Durch die Namensänderung und die Aufsplittung der Aktien (200 für 1 Aktie) startet Metco das neue Jahrzehnt mit einem Knalleffekt. Mit der Einführung der Plasmaspritzpistole vom Typ MB und dem Plasmaspritzsystem stellt Metco einen wirtschaftlichen Prozess für die Verarbeitung von keramischen, hitzebeständigen und anderen Hochtemperaturwerkstoffen vor. Das Produktportfolio von Metco wird um eine breite Palette von Pulvern für den Plasmaspritzprozess erweitert. 1964 wird der Werkstoff Metco 404, ein selbstfließendes, exothermes Nickel-Aluminiumpulver, eingeführt. Es ist der erste Werkstoff einer ganzen Reihe von Verbundwerkstoffen, die hervorragend als Haftschichten mit hohem Ablagerungsgrad geeignet sind.

 

1933–1959 Metco: Die frühen Jahre

Rea Axline gründet Metco 1933 in New Jersey mit fünf Angestellten. Es werden neue und innovative Spritzpistolen und erste Werkstoffe entwickelt. Durch die ersten Erfolge beflügelt, expandiert Metco nach Europa.

1956

Metco bietet die ThermoSpray-Pulverpistole und selbstfließende Legierungen an

Die P-ThermoSpray®  Pulverpistole zum Spritzen hitzebeständiger Keramikwerkstoffe, selbstfließender Legierungen und Wolframkarbid-Werkstoffen feiert ihr Debüt. Auch Sprasteel®  LS wird 1956 entwickelt.

1948

Metco expandiert nach Europa

Metco eröffnet in England die erste Niederlassung. Kurz danach folgen Büros in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Die neue L-Pistole reduziert den Pressluftverbrauch um 60%. Damit wird das Metallspritzen auch in den kleinsten Betrieben möglich. Gasflussmesser und der Sprabond-Draht – ein Molybdändraht für glatte Oberflächen – werden eingeführt.

1938

Metco stellt die E-Pistole mit verbesserter Spritzleistung vor

Durch einfache Anpassung der Drahtgeschwindigkeit „niedrig“ und „hoch“ ohne Getriebewechsel für die Verarbeitung von weichen und harten Drähten wurde die E-Pistole wegen ihrer Wirtschaftlichkeit und der hohen Auftragsleistung gut vom Markt angenommen. Die E-Pistole kann Drähte mit einem bis dahin nicht verwendeten Durchmesser von 3,2  mm bei geringerem Bedarf an Druckluft verarbeiten. Außerdem werden die ersten Spritzwerkstoffe des Unternehmens vorgestellt: Metcoloy® 1 und Metcoloy® 2, beides rostfreie Stahldrähte, die sich auch heute noch im Produktportfolio von Sulzer Metco befinden.

1933

Rea Axline gründet die Metallizing Engineering Company (später Metco)

Inmitten der schwersten wirtschaftlichen Depression in den Vereinigten Staaten gründet Rea Axline, ein Absolvent des „California Institute of Technology“, eine kleine Firma in Jersey City, New Jersey, und verkauft Geräte für das thermische Spritzen mit Drähten für den Korrosionsschutz und die Reparatur einfacher Maschinenteile. Die Firma beginnt mit fünf Mitarbeitern, darunter zwei talentierte Absolventen der Cal Tech.

 

1909 – Schoop erfindet das thermische Spritzen

1909 erfindet Max Ulrich Schoop in Zürich das Spritzen von Blei- und Zinkwerkstoffen für die Herstellung von Schutzschichten. Sein zweites Patent umfasst den elektrischen Lichtbogen als Quelle für die Erzeugung der notwendigen Wärmeenergie. Das thermische Spritzen ist erfunden.

1917 Im Jahre 1917 erhält Schoop den John-Scott-Preis. 1834 geschaffen, ehrt der John-Scott-Preis „die verdienstvollsten“ Erfinder. Schoop erhält den Preis für „Schoops Metallspritzprozess“. Weitere Empfänger dieses Preises waren Marie Curie, Guglielmo Marconi sowie die Brüder Wright und Thomas Edison. Im Jahre 1994 wird Schoop in der Ehrengalerie der Thermal Spray Society ASM International in Ohio, aufgenommen.
1909  Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts experimentiert Max Ulrich Schoop in Zürich mit dem Spritzen von Blei- und Zinkwerkstoffen zur Herstellung von Schutzschichten. Schoop erhält 1909 ein Patent für einen Flammspritzprozess mit Brenngas und Sauerstoff zum Schmelzen von Draht mit anschließendem Aufspritzen auf ein Substrat. Schoops zweites Patent wird 1911 erteilt. Es umfasst den elektrischen Lichtbogen als Quelle für die Erzeugung der notwendigen Wärmeenergie. Damit war die Technologie des thermischen Spritzens begründet. Die ersten Anwendungen des Metallspritzens dienten hauptsächlich dem Korrosionsschutz.

 

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