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Materialanalyse im Fokus

Wer für seine Werkzeuge eine individuelle Beschichtung braucht, dem stellt Oerlikon Balzers ein Expertenteam aus technischem Vertrieb und Customer Solution Center (CSC) zur Seite. Von der Analyse der Applikation über die optimale Kantenpräparation bis zur Schichtkomposition und -stärke definieren die Oberflächenspezialisten die ideale Werkzeugbehandlung entlang der gesamten Prozesskette.

Materialanalyse im Fokus

Jedes Problem ist anders
Für individuelle Werkzeugbeschichtungen erfolgen in Deutschland bis zu 600 Bemusterungen pro Jahr in den Service-Centern. Wird ein Projekt gestartet, definiert der technische Vertrieb zusammen mit dem Kunden zunächst die Herausforderungen. Daraus resultiert eine Anforderungsliste, die die Beschichtungsexperten auf Umsetzbarkeit prüfen und die, ähnlich wie ein Lastenheft, den Rahmen der Bemusterung definiert. Zu klären ist: Kann auf bestehende Technologien und Prozesse zurückgegriffen werden oder müssen ganz neue Wege eingeschlagen werden? „So oder so, das Ergebnis ist immer eine individuelle Serienlösung, die sich in Folgebestellungen eins zu eins reproduzieren lässt“, betont Jens Eggemann, Manager CSC Cutting Tools Germany.

Wie im richtigen Leben
Um für jede Kundenanforderung die beste Performance zu erreichen, nimmt das CSC-Team jeden Prozessschritt unter realen Produktionsbedingungen genau unter die Lupe: Von der Reinigung und Vorbehandlung über die Kantenpräparation und Beschichtung bis zum perfekten Finish für die Werkzeuge. Dabei bündeln die Experten aus Analytik, Materialwissenschaften und Ingenieurwissenschaften ihren vielfältigen Erfahrungsschatz.

„Im Rasterelektronenmikroskop können wir präzise Unregelmäßigkeiten im Material finden“, so Magda Stefanescu, Mitarbeiterin von Oerlikon Balzers.

Akribisches Tracking
Unerlässliche Erfolgsbasis dafür ist eine detaillierte Dokumentation aller technischen Parameter und Analyseergebnisse während des gesamten Bemusterungsprozesses. Dies sichert eine stabile Performance und hilft, mögliche Abweichungen in der Serienfertigung schnell zu erkennen und zu korrigieren. Das gilt unabhängig davon, wo die Fehlerursachen und Verbesserungspotentiale in der Herstellungskette liegen, ob im Material bzw. Rohling, im Schliff, in der Kantenpräparation oder der Beschichtung.

"Unsere Kunden suchen meist spezielle Oberflächenlösungen für ein neues Material, eine neue Werkzeuggeometrie, eine angepasste Schneidkantenpräparation, eine besondere Schichtdicke oder eine individuelle Werkzeugoptik."

Dr. Sven Twardy, Manager CSC Tools Germany

Eng vernetzt mit dem Forschungsteam
Für seine Aufgaben ist das CSC labortechnisch bestens ausgerüstet. Außerdem ist das Center eng mit der zentralen Forschungs- und Entwicklungsabteilung am Hauptsitz von Oerlikon Balzers in Liechtenstein vernetzt und unterstützt diese bei neuen Schichtentwicklungen und -validierungen sowie bei Projekten für globale Kunden. Innerhalb dieser Zusammenarbeit übernimmt das CSC auch komplexe Langzeitprojekte. So z. B. die Entwicklung einer speziellen Kantenpräparation für Verzahnungswerkzeuge eines Kunden, die mit Standardprozessen nicht zu realisieren war. In diesem Projekt wurde gemeinsam mit dem Partner eine neue Anlagentechnologie entwickelt, die nun in Serie läuft. „Mit dieser Expertise können wir gemeinsam mit und für unseren Kunden Prozesse optimieren und die Performance der Werkzeuge nachhaltig steigern“, resümiert Dr. Twardy, Manager CSC Tools Germany.

Kontakt

Anke Faber

Anke Faber

Marketing/Communications

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