Zweieinhalb Jahrzehnte lang hat sich Ludo Bautmans bei Oerlikon Metco mit der Frage beschäftigt, wie man Turbinen noch effizienter machen könnte. Als Leiter der Eldim Forschungsabteilung und Mitglied im weltweiten F&E Team hat er sich schon sehr früh mit dem Thema metallbasierte additive Fertigung (additive manufacturing / AM) auseinander gesetzt. Und er war dann auch von Anfang an dabei, als nach der Übernahme von Metco durch Oerlikon ein eigener Geschäftsbereich »Additive Manufacturing« gegründet wurde. Mittlerweile gehört dem AM-Team bei Oerlikon bereits eine dreistellige Mitarbeiter-Zahl an.
»Nirgendwo sonst könnte es im Moment spannender sein als hier.« Ludo Bautmans, Application Engineering Manager im Geschäftsbereich Additive Manufacturing von Oerlikon, macht eine Handbewegung, die nicht nur sein Büro im niederländischen Lomm umfasst, sondern gleich die ganze Region im Dreiländereck zwischen den Niederlanden, Deutschland und Belgien: »Wir sind im Mittelpunkt des Geschehens! Im Umkreis von nur 100 Kilometern finden sich hier die führenden Protagonisten, wenn es um die Weiterentwicklung der additiven Fertigung geht. Das sind zum Beispiel die Universitäten von Leuven und Aachen, die Fraunhofer-Institute für Lasertechnik (ILT) und Produktionstechnologie (IPT), das ICTM Aachen, das Aachen Center for Additive Manufacturing, und viele Forscher und Unternehmen im Bereich additive Fertigung, die spezifische Themen wie Elektronik, Anlagenbau und Software bearbeiten. Und wir arbeiten mit allen zusammen, denn wir sind Teil einer langfristig angelegten ›Consortium Studie‹, die sich mit Prozessen, Materialien und Anwendungen für Additive Manufacturing sowie Fragen zu den Themen Produktivität, Wirtschaftlichkeit, Design und Prozessqualität beschäftigt!«