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Gasbetriebenes HVOF-Spritzverfahren

Gasbetriebenes HVOF-Spritzverfahren

Für Maschinenteile, die eine hohe Härte sowie Schutz vor Korrosion und Verschleiß erfordern, ist unser gasbetriebenes HVOF-Verfahren die ideale Lösung. Dabei werden harte, dicke und dichte Schichten mit feiner und homogener Struktur produziert.

Verfahrensbeschreibung

Die gasbetriebenen HVOF-Systeme verwenden je nach Anforderung des Betreibers Propylen, Propan, Wasserstoff oder Erdgas. Aufgrund der bei beiden HVOF-Verfahren auf die Partikel übertragenen kinetischen Energie ist es generell nicht erforderlich, den Beschichtungswerkstoff vollständig zu schmelzen. Im angeschmolzenen Zustand flachen die Pulverpartikel beim Aufprall auf die Werkstoffoberfläche ab und erzeugen so eine Schicht mit prognistizierbarer chemischer Zusammensetzung und homogener, feinkörniger Struktur.

Verfahrensgrundlagen

Wärmequelle Brennstoff (gasförmig) und Sauerstoff
Werkstoff Pulver (Metall)
Flammtemperatur Ca. 2,800 °C
Partikelgeschwindigkeit 400 bis 800 m/s
Spritzleistung 40 bis 150 g/min

Schematisches Diagramm des gasbetriebenen HVOF-Spritzverfahrens.

Haupteigenschaften

  • Herstellung chemisch sehr reiner, harter und dichter Schichten mit feiner und homogener Struktur
  • Schicht mit intensiver Bindung an den Werkstoff
  • Geringe Druckspannung erlaubt sehr dicke Schichten

Typische Anwendungen

  • Fahrwerke
  • Kalandarwalzen
  • Kaplanschaufeln
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