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Lichtbogenspritzen

Lichtbogenspritzen

Das Lichtbogenspritzen bietet ausgezeichnete Portabilität für Beschichtungsarbeiten vor Ort. Es eignet sich für Anwendungen wie geschweißte Rohrnähte, Kolbenringe, Kondensatoren, spannungsabhängige Widerstände, Heizkesselwände und große Infrastrukturen. Zum Schmelzen der Drähte aus Legierungen oder Reinmetall werden ausschließlich Elektrizität und Druckluft verwendet.

Verfahrensbeschreibung

Beim Lichtbogenspritzverfahren verwenden wir zwei üblicherweise aus dem selben Material bestehenden Metalldrähte als Ausgangsmaterial für die Beschichtung. Die beiden Drähte werden durch Anlegen einer elektrischen Spannung entgegengesetzt gepolt und mit gleicher Geschwindigkeit kontrolliert in die Lichtbogenpistole geführt. Bei der Berührung der Drähte im Kontaktpunkt entsteht durch die gegensätzliche Spannung ein Lichtbogen mit ausreichend Wärmeenergie, um die Drahtspitzen kontinuierlich anzuschmelzen. Mit Hilfe von Druckluft wird das angeschmolzene Material zu feinen Partikeln zerstäubt und auf die Werkstoffoberfläche geschleudert, wo es erstarrt und die Schicht bildet.

Verfahrensgrundlagen

Wärmequelle Plasmalichtbogen
Werkstoff Draht
Lichtbogentemperatur Ca. 4,000 °C
Partikelgeschwindigkeit Ca. 150 m/s
Spritzleistung 15 bis 3,300 g/min

Schematisches Diagramm des Lichtbogenspritzverfahrens.

Haupteigenschaften

  • Ausgezeichnete Portabilität für Beschichtungen vor Ort
  • Erfordert lediglich Druckluft, kein Wasser oder Gas
  • Hohe Spritzraten

Typische Anwendungen

  • Brückendecks
  • Transportrohre
  • Kondensatoren
  • Geschweißte Rohrnähte
  • Kolbenringe
  • Spannungsabhängige Widerstände
  • Heizkesselwände
  • Andere große Infrastrukturen
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