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Plasmaspritzen in kontrollierter Atmosphäre (ChamPro)

Plasmaspritzen in kontrollierter Atmosphäre (ChamPro)

Das thermische Spritzen in kontrollierter Atmosphäre erzeugt eine dünne, dichte, oxidfreie und chemisch sehr reine Schicht. Aufgrund dieser Eigenschaften umfassen Anwendungen Turbinenbauteile für Luftfahrt und Kraftwerke sowie medizinische Implantate. Zu den üblicherweise verwendeten Werkstoffen gehören Metalle, Keramik und Cermets.

Verfahrensbeschreibung

Beim Plasmaspritzen in kontrollierter Atmosphäre (ChamPro) werden Beschichtungen in einer Kammer bei Fast-Vakuum-Bedingungen aufgetragen. Die hochwertigen Schichten sind durch eine hohe Dichte oder eine kontrollierbare Porosität mit extrem geringer Verunreinigung gekennzeichnet. Mit dieser Methode lassen sich Ergebnisse erzielen, die mit anderen thermischen Spritzverfahren nicht erreichbar sind, wie Dünnschichten, Keramikstrukturen und das Auftragen von hitzebeständigen Metallen. 

Verfahrensgrundlagen

Wärmequelle Plasmalichtbogen
Werkstoff Pulver (Keramik, Metall, Kunststoff)
Lichtbogentemperatur Ca. 16,000 °C
Partikelgeschwindigkeit 200 bis 400 m/s
Spritzleistung 35 bis 100 g/min

Schematisches Diagramm des Plasmaverfahrens in kontrollierter Atmosphäre.

Haupteigenschaften

  • Schnelle Herstellung dünner, dichter, volldeckender Beschichtungen
  • Anwendung aller Werkstoffe einschließlich Metalle, Keramik und Cermet
  • Umweltschonender Vakuumprozess mit kompletter Filtrierung anfallender Schadstoffe.

Typische Anwendungen

  • Brennkammern
  • Leit-/Laufschaufeln
  • Brennstoffzellen
  • Medizinische Implantate
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