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Atmosphärisches Plasma

Atmosphärisches Plasma

Das atmosphärische Plasmaspritzverfahren wird zum Schutz vor Verschleiß und Korrosion sowie zur thermischen Isolierung, Reparatur und Restauration eingesetzt. Als flexibelstes aller thermischen Beschichtungsverfahren kann es für alle geeigneten Werkstoffe mit der breitesten Auswahl an Pulvern verwendet werden.

Verfahrensbeschreibung

Zwischen einem elektrischen Pluspol (Anode) und einem elektrischen Minuspol (Kathode) wird ein Lichtbogen gezündet. Dabei wird durchströmendes Gas ionisiert, sodass ein Plasmastrahl entsteht. Das Pulver wird in die Plasmaflamme injiziert, geschmolzen und mit hoher Geschwindigkeit auf die Oberfläche des Bauteils geschleudert.

Verfahrensgrundlagen

Wärmequelle

Plasmalichtbogen
Werkstoff Pulver (Metall, Keramik, Kunststoff)
Lichtbogentemperatur Ca. 16,000 °C
Partikelgeschwindigkeit Bis zu 450 m/s
Spritzleistung 4 bis 8 kg/h

Schematisches Diagramm des atmosphärischen Plasmaverfahrens.

Haupteigenschaften

  • Das flexibelste aller thermischen Spritzverfahren; produziert genug Energie, um jeden Werkstoff zu schmelzen
  • Ausgezeichnete Kontrolle von Schichtdicke und Oberflächeneigenschaften wie Porosität und Härte

Typische Anwendungen

  • Brennkammern
  • Leit-/Laufschaufeln
  • Hüftpfannen
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