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Zehn Jahre e-save - Oerlikon Manmade Fibers an der ITMA ASIA + CITME 2014

Remscheid/Shanghai, 24. Juni 2014 – 2004 führte Oerlikon Manmade Fibers als Vorreiter das Label e-save für besonders energieeffiziente Anlagen, Maschinen und Komponenten ein. Heute sind die zugehörigen Kernaspekte energy (Energie), economics (Wirtschaft), environment (Umwelt) und ergonomics (Ergonomie) Schlüsselthemen unter anderem für Asiens Textilindustrie. Auch auf der Textilmaschinen-Messe ITMA ASIA + CITME 2014 vom 16. bis 20. Juni in Shanghai stehen beim Auftritt der Marken Oerlikon Barmag und Oerlikon Neumag vor allem umweltfreundliche und nachhaltige Lösungen mit e-save-Zertifikat im Vordergrund.

In den vergangenen zehn Jahren hat sich e-save als Markenzeichen für ein umfassendes Effizienzprogramm etabliert. Inzwischen werden sämtliche Innovationen von Oerlikon Manmade Fibers unter den genannten vier e-save-Aspekten entwickelt:

Energie
Energie sparen ist in der Textilproduktion längst nicht mehr eine Frage des Wollens, sondern des Müssens. Die Argumente dafür werden immer zwingender: Der Weltenergieverbrauch soll von 2010 bis 2030 um ein Drittel steigen, sagen Prognosen. Die Gas- und Erdölvorkommen sind begrenzt bzw. künftig nur mit mehr Aufwand zu erschließen. Die Einführung erneuerbarer Energien braucht Zeit und ist ebenfalls kostenintensiv. Auch gibt es Versorgungsengpässe im Zuge des zunehmenden Bedarfs an Textilprodukten durch das Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum vor allem in Asien. Oerlikon Manmade Fibers hat dies schon früh erkannt und legt bei der Entwicklung neuer Komponenten, Maschinen und Anlagen besonderes Augenmerk auf die möglichst effiziente Nutzung der eingesetzten Energie. Potenziale dafür finden sich über die gesamte textile Wertschöpfungskette hinweg in fast allen Anlagenteilen. Ein Beispiel: Die S+, eine 3-fädige BCF-Teppichgarnmaschine von Oerlikon Barmag, spart bis zu 17 Prozent Energie im Vergleich zu ihren Vorgängermodellen. Manche Maschinen und Komponenten von Oerlikon Manmade Fibers konnten bereits Energieeinsparungen von bis zu 50 Prozent bei relevanten Produktionsprozessen erreichen.

Wirtschaft
Die Energiepreise steigen, die Preise für die Kilowattstunde Strom etwa in China zählen zu den höchsten weltweit. Die Energieeinsparung bei der Garnherstellung wird damit zum wichtigen Wirtschaftsfaktor. So verbraucht Oerlikon Barmag’s SP8x Spinnbalken in einer POY-Spinnanlage mit 144 Positionen 40 Prozent weniger Strom gegenüber herkömmlicher Technik und spart damit jährlich rund 90.000 US-Dollar an Betriebskosten ein. Neben Energiekosten sind höchste Produktivität, Effizienz und Zuverlässigkeit bei gleichzeitiger Kostenminimierung ein zentrales e-save-Thema. Auch hierzu ein Beispiel: Mit WINGS FDY bietet Oerlikon Barmag eine innovative Lösung für die Chemiefaserproduktion mit einer um 35 Prozent höheren Produktivität im Verhältnis zu Vorgängermodellen. Dabei spart die Maschine über 40 Prozent an Energie ein. Solche ökonomischen Vorteile und die außergewöhnlich langen Lebenszyklen der Maschinen ermöglichen es Kunden, ihre Marktposition zu behaupten und auszubauen.

Umweltschutz
Ein hoher Energieverbrauch, die intensive Nutzung fossiler Brennstoffe sowie weitere Prozessbestandteile der industriellen Produktion belasten nicht nur die Umwelt nachhaltig. Sie lassen auch die damit verbundenen Kosten stetig steigen. Mit dem Label e-save stellt sich Oerlikon Manmade Fibers seit zehn Jahren der ökologischen Verantwortung. Der Einsatz neuester wissenschaftlicher und technischer Erkenntnisse hilft die negativen Einflüsse industrieller Produktion sowie Rohstoffverbräuche und Emissionen auf ein Minimum zu reduzieren. So sind die von Oerlikon Neumag entwickelten Stapelfaser-Anlagen der nächsten Generation besonders aufgrund ihrer drastisch verringerten Dampf-Emission sehr umweltverträglich, senken den Energieverbrauch um mehr als 20 Prozent und steigern gleichzeitige die Produktivität um bis zu 50 Prozent. Dies zeigt: Mit hervorragendem Engineering und Erfahrung in allen für die Textilproduktion relevanten Prozessen gelingt die Entwicklung von Maschinen, die beides erreichen: Umweltschutz und Kostenoptimierung. Dass Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit oft zwei Seiten derselben Medaille sind, hat übrigens auch China erkannt. Traditionell ein Nutzer von Energie aus Kohlekraftwerken, hat das Land 2013 erstmals mehr Ökoenergie neu ans Netz gebracht als Kohlekraftwerke, schreiben Fachmagazine. 2015 will die Volksrepublik 15 Prozent ihres Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen decken.

Ergonomie
Die Bedeutung ergonomischer Maschinendesigns wird häufig unterschätzt. Jedoch unterstützen optimal gestaltete Anlagen die wirtschaftlichen Ziele in vielerlei Hinsicht: Lohnkostenanteile und wartungsbedingte Standzeiten werden drastisch reduziert, gleichbleibende Qualitäten und eine effiziente Produktion sind sichergestellt. Zudem stehen die Funktionalität und damit auch die Produktivität einer Komponente, Maschine oder Anlage immer auch im direkten Zusammenhang mit ihrer Bedienbarkeit. Oft können es unscheinbare Details sein, die erst im Betrieb zu deutlichen Erleichterungen für das Personal führen und den wahren Wert einer Investition nachvollziehbar machen. Dies zeigt ein Beispiel: Mit der WINGS POY bietet Oerlikon Barmag eine integrierte Aufspulmaschine, die im Verhältnis zu Ihren Vorgängern einen um 75 Prozent geringeren Platzbedarf hat. So lässt sich der Personalbedarf um bis zu 60 Prozent reduzieren. Das zur ITMA ASIA+CITME 2014 ausgestellte Aufspulkonzept WINGS POY 1800 ist darüber hinaus noch um 20 % produktiver und kann statt der bisherigen 10 nun 12 Spulen gleichzeitig produzieren.

„Mit der beständigen Ausweitung unserer e-save-Philosophie betreiben wir eine kontinuierliche Wertschöpfung und Wertsteigerung mit hochwertigen und innovativen Lösungen für die Textilindustrie. Und wir zeigen, dass wir als weltweit agierendes Unternehmen Verantwortung übernehmen für eine lebenswerte Zukunft“, resümiert Stefan Kross, CEO von Oerlikon Manmade Fibers.

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