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„Unser Dank gilt all unseren Kunden und Mitarbeitern für ihr Vertrauen“

Remscheid, 23. April 2020 – Die weltweite Ausbreitung des Corona-Virus nimmt zeitlich versetzt und unterschiedlich stark Einfluss auf die Entwicklungen der regionalen Wirtschaft in den Kernmärkten des Segments Manmade Fibers des Schweizer Oerlikon Konzerns. Der Weltmarktführer für Chemiefaseranlagen zur Produktion von Polyester, Polypropylen und Nylon sieht sich in diesen Zeiten jedoch dank langfristiger strategischer Kundeninvestitionen weiterhin gut aufgestellt und nutzt gleichzeitig auch zahlreiche Gelegenheiten zur Veränderung, die sich durch die Corona-Pandemie ergeben.

„Unser Dank gilt all unseren Kunden und  Mitarbeitern für ihr Vertrauen“

Bildunterschrift: Georg Stausberg, Segment-CEO Oerlikon Manmade Fibers, leitet seit 2015 den Weltmarktführer für Chemiefaseranlagen. Zwischen 2012 und 2014 fungierte er als CTO und COO des Segments. Von 2008 bis 2012 war Georg Stausberg als CEO der Business Unit Oerlikon Neumag tätig. Zwischen 2000 und 2008 leitete er die After Sales Division und die Gear Pump Division von Oerlikon Barmag. Von 1989 bis 2000 war Georg Stausberg R&D Engineer bei Oerlikon Barmag. Georg Stausberg besitzt einen Abschluss in Mechanical Engineering (Dipl.-Ing.) von der RWTH Aachen Universität.

Oerlikon Manmade Fibers Segment blickt auch in Zeiten von Corona positiv in die Zukunft

Die Absatzmärkte für Chemiefaseranlagen sind seit Jahren primär in China, Indien und der Türkei. Zusammen machen diese Märkte – vor allem China – den Löwenanteil der Projektlandschaft bei Oerlikon Manmade Fibers aus. Und das zahlt sich in diesen Tagen erneut positiv aus. Denn die Produktion der großen Chemiefaserhersteller in China wird seit ein paar Wochen bereits wieder konsequent hochgefahren, die Kapazitätsauslastung steigt. Neue Projekte werden diskutiert.

Gegen den Strom
Woran liegt das? Und warum schwimmt die Chemiefaserindustrie aktuell quasi gegen den Strom der übrigen Textilmaschinenindustrie? Die Begründung ist eigentlich ganz einfach: „Die großen Chemiefaserhersteller in China hatten sich bereits lange vor der Corona-Situation entschieden, ihre Produktionskette rückwärts in Richtung Petrochemie zu integrieren, um ihr Portfolio dank zielgerichteter Investitionen zu erweitern, die Abhängigkeit von ,einem Produkt‘ zu reduzieren, Kosten zu optimieren und schlussendlich mehr Kontrolle über die Margen in einem globalen Volumengeschäft zu bekommen“, erklärt Segment-CEO Georg Stausberg. Ähnliche Vorgehensweisen und Entscheidungen – wenn auch nicht ganz in dem Umfang wie in China – gebe es auch bei den großen Chemiefaserherstellern in Indien und der Türkei. Während im Reich der Mitte allerdings bereits das Businessmodell „Vom Öl zum Garn“ angestrebt und umgesetzt werde, fokussierten die übrigen Marktteilnehmer aktuell noch auf das Konzept „Von der Schmelze zum Garn“. Auch wenn die Unternehmen in Indien und der Türkei derzeit temporär durch die Corona-Situation noch stark geprägt seien, stehe auch ihr langfristiges Engagement allerdings nicht in Frage, da auch hier die unternehmensintern verabschiedeten Masterpläne konsequent umgesetzt würden.

Langfristige Investitionen globaler Marktteilnehmer
All dies führte in der jüngsten Vergangenheit zu einer erhöhten Nachfrage nach Spinnerei- und Texturierungsanlagen, wie Oerlikon Manmade Fibers sie als Gesamtlösungsanbieter und Weltmarktführer mit seinen Produktmarken Oerlikon Barmag, Oerlikon Neumag und Oerlikon Nonwoven liefert. „Die Investitionen in petrochemische Anlagen basieren auf langfristigen strategischen Überlegungen und führen auch in Zeiten einer Corona-Pandemie weder zu kurz- und mittelfristigen konjunkturellen Einbrüchen als auch nicht zu einem veränderten Kundenverhalten. Wir blicken daher bei Oerlikon Manmade Fibers derzeit weiterhin positiv in die Zukunft. Mit einem Auftragsbestand bis ins Jahr 2023 haben wir uns ein sehr gutes Polster geschaffen. Unser Dank gilt all unseren Kunden, die uns auch in diesen herausfordernden Zeiten immer wieder erneut ihr Vertrauen schenken. Ebenso danke ich all unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die weiterhin mit hohen Engagement vom mobilen Arbeitsplatz zu Hause aus die Märkte weltweit bearbeiten, Kunden in Technologiefragen online per Videokonferenzen intensiv beraten, die unsere hochwertigen Technologieprodukte unter den gegebenen Corona-Schutzmaßnahmen in unseren Montage- und Produktionsstandorten weltweit weiterhin in höchster Qualität fertigen und die Anlagen vor Ort teilweise auch per remote mit den Mitarbeitern unserer Kunden gemeinsam erfolgreich montieren und in Betrieb nehmen“, sagt Segment CEO Georg Stausberg stolz.

Dadurch, dass man bei Oerlikon Manmade Fibers bereits vor Jahren in das digitale Zeitalter eingetaucht sei, konnte das Segment nun von all den Maßnahmen teilweise auch bei der eigenen Bearbeitung der Kundenprojekte intensiv und kurzfristig profitieren. „Zugegeben, die Corona-Situation hat diesen internen digitalen Wandel nun noch einmal extrem beschleunigt. Aber, es funktioniert, und wir werden durch die Corona-Situation auch viele positive Erfahrungen in einer digital vernetzten Welt für unsere Zukunft mitnehmen“, so Stausberg weiter.

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André Wissenberg

André Wissenberg

Marketing, Corporate Communications & Public Affairs

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