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Weniger Abfall durch intelligente Fabrik

Remscheid, 29. Oktober 2020 – Eine typische Chemiefaseranlage produziert gut 600 Tonnen Garn am Tag. Dazu werden in der Filamentgarn Produktion rund 700 Wickler benötigt, oder in der Stapelfaser Produktion 3 Anlagen. Diese Zahlen zeigen, wie wesentlich ein reibungsloser Produktionsprozess ist.

Weniger Abfall durch intelligente Fabrik

Bildunterschrift: In der intelligenten Fabrik sind alle Prozessschritte digital miteinander vernetzt. Das erhöht die Prozesssicherheit und erlaubt bei Auffälligkeiten ein frühzeitiges korrektives Eingreifen in den Produktionsprozess.
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Oerlikon Manmade Fibers goes digital

Schleicht sich irgendwo im Prozess ein Fehler ein, erhöht sich der tagesübliche Abfall dramatisch. Klar, dass das jeder Garnhersteller im Sinne einer wirtschaftlichen Produktion vermeiden muss. Hier leistet Digitalisierung wertvolle Unterstützung. Eine intelligente Fabrik, die sämtliche Schritte der Produktionskette inklusive aller Nebenprozesse miteinander vernetzt, meldet frühzeitig Qualitätsabweichungen. Der Garnhersteller kann schnell in den Produktionsprozess eingreifen und so die Produktion von Abfall vermeiden.

Digitale Lösungen sorgen für höhere mehr Prozesssicherheit
Die intelligente Fabrik steht auch bei Oerlikon Manmade Fibers im Fokus. Dabei umfasst sie deutlich mehr als das seit Jahren im Markt etablierte Plant Operation Center. „Es geht um absolute Transparenz und Nachverfolgbarkeit. Am Ende kann der Garnhersteller nachvollziehen, auf welcher Position seine verpackte texturierte Garnspule gesponnen wurde, sogar Informationen zum verarbeiteten Granulat und den spezifischen Produktionsbedingungen liegen vor“, weiß Ivan Gallo, bei Oerlikon Manmade Fibers verantwortlich für Digitale Produkte. So sorgt die intelligente Fabrik vor allem auch für Prozesssicherheit. An jeder Station des Garnes, an der Werte und Daten erfasst werden – wie zum Beispiel bei der visuellen Inspektion oder beim Wiegen –, werden die Daten automatisch ins System eingegeben und das Produkt bewertet. So kann der Garnproduzent jederzeit bei Auffälligkeiten in den zwischengeschalteten Labor- und Qualitätsprüfungen korrektiv in den Produktionsprozess eingreifen.

Informationen zum Chipsfeeding, zur Trocknung oder auch zum Masterbatch sind ebenso verfügbar wie Daten zur Klimatisierung, Druckluftversorgung und zu weiteren Nebenanlagen. Damit hat der Garnhersteller jederzeit den vollständigen Überblick über die laufende Produktion inklusive sämtlicher Informationen über Qualität und Produktionskosten.

Als Gesamtlösungsanbieter rundet das Segment Manmade Fibers des Oerlikon Konzerns sein Smart Factory Konzept mit den zugehörigen Dienstleistungen ab: Betrieb, Updates, Weiterentwicklung der Software und Services gehören zum Leistungsumfang dazu.

„Die Digitalisierung hat längst Einzug in unseren Alltag gehalten. Dabei hat Covid-19 als Beschleuniger gewirkt. Wir haben besonders in den letzten Monaten viel ausprobiert, aus unseren unvermeidlichen Fehlern viel gelernt und sind einen Riesenschritt weitergekommen. Die intelligente Fabrik ist längst keine Vision mehr, sie ist Realität. Digitale Lösungen sind aus unseren Produkten und Dienstleistungen nicht mehr wegzudenken, alles ist untrennbar miteinander verknüpft. Am Ende dieser spannenden Entwicklung sind wir jedoch noch lange nicht: neue Technologien und Lösungen brauchen neue Methoden und Erkenntnisse. Das heißt, wir müssen ‚beweglich‘ bleiben und uns immer wieder an veränderte Situationen und Aufgabenstellungen anpassen“, bekennt Jochen Adler, CTO Segment Manmade Fibers.

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Susanne Beyer

Unternehmenskommunikation Oerlikon Barmag
André Wissenberg

André Wissenberg

Marketing, Corporate Communications & Public Affairs

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