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Automatisierung – „Hier wächst die Zukunft zusammen“

Oerlikon integriert die Automatisierungslösungen für Großanlagen der AC-Automation GmbH & Co. KG aus Bernkastel-Kues in ihr Technologieportfolio und setzt damit einen wichtigen Meilen-stein, um vollautomatisierte und über Industrie-4.0-Lösungen digital vernetzte Produktionswerke ab sofort aus einer Hand anbieten zu können.

Automatisierung – „Hier wächst die Zukunft zusammen“

Die Automatisierungslösungen werden integraler Bestandteil einer Industrie 4.0 Lösung des Oerlikon Segments Manmade Fibers sein. Dadurch wird eine kohärente Produktionskette geschaffen - vom Rohstoff bis zur Endlieferung

Maschinelle Webestühle sind für viele ein Sinnbild für die erste industrielle Revolution. Heute – nach Beginn der Fließbandfertigung und dem Einzug der Elektronik in die Herstellungskette – ist auch die Textil- und Faserindustrie bereits mitten in der vierten industriellen Revolution – kurz Industrie 4.0 – angekommen.

Der im Bereich Chemiefaserherstellung führende Lösungsanbieter Oerlikon Manmade Fibers hat nun mit der Akquisition von AC-Automation aus Bernkastel-Kues , Deutschland, einen weiteren Meilenstein auf den Weg zur vollautomatisierten und digital vernetzten Faserproduktion gelegt. Oerlikon-Kunden aus der Textilindustrie erhalten in Zukunft die Produktionsanlagen zusammen mit der Automatisierungslogistik, inklusive Verpackungs- und Hochregallagerlösungen aus einer Hand.

In der neuen Automationssparte des Oerlikon Segments Manmade Fibers blicken die mehr als 80 Experten auf über 30 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Automatisierung in der Chemiefaserproduktion. Bereits seit Anfang der 1980er-Jahre gab es hier eine enge Zusammenarbeit mit dem Oerlikon-Konzern. Mithilfe seiner hochentwickelten und bewährten Roboter-Handlings-, Verpackungs-, Transport- und Lagersysteme schafft Oerlikon nun schlüsselfertige integrierte Produktions- und Logistiklösungen für alle Kunden weltweit.

„Mit der Übernahme und Integration der Automatisierungslösungen von AC-Automation werden wir neue Impulse für das Chemiefasergeschäft setzen. Es ermöglicht uns auch, sich in Kombination mit unseren neuen Digitalisierungslösungen klar als Anbieter von Industrie-4.0-Lösungen zu positionieren“, begründet Georg Stausberg, CEO des Manmade Fibers Segments, die Akquisition. Ziel ist die sogenannte „Digital Factory“, bei der sich Fertigungsanlagen mithilfe der angesammelten Daten und Informationen selbst überwachen, steuern und optimieren. Der Herstellungsprozess wird dabei immer flexibler.

„Industrie 4.0 ist nicht nur ein Marketingschlagwort“, erklärt Rolf Gänz, Geschäftsführer der Automationssparte des Oerlikon Segments Manmade Fibers. „Stellen Sie sich vor, ein Unternehmen benötigt Fasern für Airbags. Schon der Faserproduzent muss die genauen sicherheitsrelevanten Spezifikationen für die Zusammensetzung wissen. Gleiches gilt für die nachfolgende Qualitätskontrolle, und idealerweise sind die fertigen Garnspulen dann so gekennzeichnet, dass eine Maschine, die das Gewebe für den Airbag herstellt, erkennt, wenn bei der Herstellung des Kettbaumes eine falsche Garnspule verwendet wird.“

All das wird durch das erweiterte Produktportfolio nun möglich. Denn Oerlikon schafft nun nahtlos aufeinander abgestimmte Produktions-, Qualitätssicherungs- und Verpackungsanlagen ohne störungsanfällige und wartungsintensive Schnittstellen. Alle Kunden erhalten von Anfang an optimal durchgeplante, flexible Anlagen aus einem Guss.

Rolf Gänz, Geschäftsführer der Automationssparte des Oerlikon Segments Manmade Fibers

Hier wächst zusammen, was in zukunftsorientierten Chemiefaserproduktionen der neue Standard sein wird. Die Automationslösungen werden integraler Bestandteil einer Industrie 4.0-Lösung des Oerlikon Manmade Fibers Segments sein. Sie übernehmen das Garnprodukt da, wo die Spinnereilösungen ihre Arbeit größtenteils geleistet haben. So entsteht eine durchgehende Produktionskette vom Rohstoff bis zur Auslieferung. Wir bringen nun alle Stufen von der Produktionsplanung, Produktionsverfolgung, Qualitätsprüfung, Verpackung und Palettierung auf eine neue Oerlikon Plattform. Es gibt keine störenden Datenschnittstellen mehr. Ja, wir können sogar schon bei der Auslegung der Anlagen alle Gesichtspunkte der Automation berücksichtigen. So erhalten unsere Kunden die gesamte Prozesskette aus einer Hand.

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