Jahresergebnisse 2016

Geschäftsbericht 2016

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Der Oerlikon Konzern

Konzernstruktur

Oerlikon ist ein weltweit tätiger Technologiekonzern, der marktführende Technologien und Dienstleistungen für Oberflächenlösungen, Anlagen zur Herstellung von Chemiefasern und Antriebslösungen im Luftfahrt-, Automobil-, Energie- und Textilsektor sowie in den Bereichen Industrielösungen, Bau und Landwirtschaft anbietet. Der Konzern gliedert sich in drei Segmente1: Surface Solutions, Manmade Fibers und Drive Systems. Jedes Segment bietet Technologien und Dienstleistungen unter gut eingeführten Kompetenzmarken an und verfolgt Strategien, die sich an den Bedürfnissen und Anforderungen des jeweiligen Marktes orientieren.

Oerlikon ist weltweit an mehr als 180 Standorten in 37 Ländern tätig. Der Konzern verfügt über eine ausgezeichnete Innovationsbasis und langjährige Kundenbeziehungen in Europa sowie eine starke Technologieführerschaft und Marktpräsenz in Asien, insbesondere in den aufstrebenden Märkten China und Indien. Auch in den USA ist der Konzern breit aufgestellt und bedient die einzelnen Marktsegmente über seine regionalen Innovations-, Produktions- und Servicezentren. Der Oerlikon Konzern ist an der SIX Swiss Exchange kotiert.


Nachhaltigkeit und Konzernentwicklung

Oerlikon ist einer verantwortungsvollen Unternehmensführung verpflichtet und orientiert sich dabei insbesondere an den Richtlinien des «Swiss Code of Best Practice for Corporate Governance» des Schweizer Wirtschaftsverbands economiesuisse. Neben der Gründungsurkunde, die den Unternehmenszweck, die Gesellschaftsordnung und die Statuten offiziell festhält, hat der Konzern einen klar definierten Verhaltenskodex, der den ethischen und rechtlichen Rahmen sämtlicher Geschäftsaktivitäten vorgibt.

Nachhaltigkeit wird in allen Geschäftsbereichen von Oerlikon umgesetzt: von der Geschäftsstrategie und dem Kundenservice über FuE, Innovation und Operational Excellence (diese umfasst die Fertigung, die Beschaffungskette sowie den Bereich Gesundheit, Sicherheit und Umwelt) bis hin zur Personalpolitik, zum Risikomanagement und zur Erfüllung gesetzlicher, regulatorischer, ethischer und intern festgelegter Anforderungen.


Strategische Neuausrichtung

Im November 2015 gab Oerlikon ihre langfristige Wachstumsstrategie bekannt, wonach sich der Konzern zu einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich Oberflächenlösungen, moderne Werkstoffe und Werkstoffverarbeitung entwickeln soll.

Grundlage der strategischen Neuausrichtung sind die Anforderungen der Kunden, die aufgrund globaler Trends wie Bevölkerungswachstum, zunehmender Mobilität, eines höheren Umweltbewusstseins und beschränkter Ressourcen vermehrt auf leichtere, energieeffizientere, nachhaltigere und leistungsfähigere Produkte setzen. Moderne Werkstoffe und Oberflächentechnologien können einen wesentlichen Beitrag leisten, wenn es darum geht, diese Anforderungen zu erfüllen und sich den Herausforderungen der Märkte zu stellen.

Im Jahr 2016 unternahm Oerlikon erste Schritte, um das Unternehmen auf die neue Strategie auszurichten. Sie nahm erste Anpassungen an der Organisation vor, um diese flexibler, bedarfsgerechter und marktorientierter zu gestalten. Zudem wurden diverse Massnahmen ergriffen, um das Geschäft und den Kundenfokus zu stärken und das Unternehmen widerstandsfähiger gegen Marktschwankungen zu machen. Für die Umsetzung der Strategie wurde Dr. Roland Fischer zum CEO des Konzerns ernannt. Anna Ryzhova wurde zum neuen Chief Human Resources Officer bestellt, um den Transformationsprozess zu begleiten und die Unternehmenskultur weiterzuentwickeln. Der Konzern fasste zudem die Funktionen des Konzernsitzes und des Segments Surface Solutions zusammen, mit dem Ziel, eine effiziente Organisation zu schaffen, die effektiv auf die Branchen und Märkte für Oberflächenlösungen ausgerichtet ist. Vor diesem Hintergrund übernahm Dr. Fischer zusätzlich die Position als CEO des Segments Surface Solutions.

Oerlikon investierte auch 2016 in die Innovation im Bereich Oberflächentechnologien, die das wachstumsstärkste Geschäft des Konzerns bilden. Zudem wurde eine umfassende Analyse durchgeführt, mit dem Ziel, Wachstumschancen und neue Geschäftsbereiche zu identifizieren. Das Unternehmen ergriff auch Massnahmen, um sein Angebot und seine Technologiekompetenz in Wachstumsmärkten wie der additiven Fertigung auszubauen. Mit der Übernahme der deutschen citim GmbH erwarb Oerlikon wichtiges Know-how in der additiven Produktion in Europa und den USA. Damit ergänzt das Unternehmen seine bestehenden Kompetenzen auf dem Gebiet der modernen Werkstoffe und Oberflächentechnologien und ist somit in der Lage, Kunden eine vollständige Palette an integrierten Dienstleistungen im Bereich der additiven Fertigung anzubieten, von der Entwicklung bis zur Nachbearbeitung. Um die Werkstoffkompetenz weiter auszubauen, baut das Segment in Plymouth Township, Michigan, USA, ein neues Werk zur Produktion moderner Werkstoffe für die additive Fertigung und neuester Oberflächentechnologien. Ebenso wurden strategische Partnerschaften geschlossen: einerseits mit America Makes, um die Forschung und Entwicklung, Materialtests und ein Netzwerk in der additiven Fertigung im amerikanischen Markt aufzubauen, und andererseits mit der Shanghai Additive Manufacturing Association, mit der Zielsetzung, den Aufbau der additiven Fertigung in China zu unterstützen.

Im Chemiefasergeschäft stärkte das Segment Manmade Fibers gezielt die Gebiete ausserhalb des Marktes für Filamentanlagen. Das Segment expandierte sein Geschäft mit Texturierung und Stapelfasern sowie in regionalen Märkten ausserhalb Chinas, darunter die USA, Indien und die Türkei. So wurde das Segment durch die Übernahme des Stapelfaser-Technologieportfolios von Trützschler zu einem Technologieführer im Markt für synthetische Stapelfasern. Um die negativen Auswirkungen des zyklisch bedingten Marktabschwungs im Filamentgeschäft sowie der Konjunkturabkühlung in China zu mindern, führte das Segment eine Restrukturierung durch und erreichte damit eine erhebliche Reduktion der Kostenbasis. In wichtigen regionalen Märkten ausserhalb Chinas, wie etwa in Indien und in der Türkei, konnte das Segment weitere Marktanteile gewinnen. Im Polykondensationsgeschäft gelang es dem erst 2015 gegründeten Joint Venture Oerlikon Barmag Huitong Engineering trotz des schwachen regionalen Marktes bereits, ein erstes System in China zu verkaufen.

Das Segment Drive Systems erzielte gute Fortschritte bei der Umsetzung seiner Viersäulenstrategie: Verschlankung des Produktportfolios, Stärkung der Marktpräsenz in Schlüsselmärkten, Optimierung der Prozesse und Restrukturierung. Es verlagerte dabei den Fokus verstärkt auf Aufträge mit hoher Wertschöpfung, verringerte die Anzahl Direktkunden und lagerte den Verkauf von Produkten mit geringen Volumen an Vertriebspartner aus. Zudem expandierte das Segment seine Schlüsseltechnologien zunehmend erfolgreich in angrenzende Märkte. So wurden etwa die benzinsparenden Hybridelektrotechnologien neu auch für Off-Highway-Fahrzeuge eingeführt. Um den Ausbau der E-Drive-Technologien zu fördern, wurden gezielt Partnerschaften und Joint Ventures gegründet, beispielsweise im öffentlichen Transport in China oder in den Bereichen E-Achsen, E-Antriebe und elektronisch gesteuerte Differenziale.

Der erfolgreiche Verkauf des Vakuumgeschäfts an Atlas Copco, der am 31. August 2016 zu einem Unternehmenswert von CHF 525 Mio. abgeschlossen wurde, erlaubt es Oerlikon, ihre Ressourcen und den Fokus gezielt auf das strategische Kerngeschäft zu richten.


Kundenservice

Die Nähe zu den Kunden, ein umfassendes Verständnis ihrer Produktionsprozesse und -systeme sowie ein wirksames Key-Account-Management sind massgebend für Oerlikon, um die Beziehung zu den Kunden zu vertiefen. Im Jahr 2016 verstärkte der Konzern seine Bemühungen weiter, den Kunden neben Technologien auch erstklassige Dienstleistungen zu bieten. Der Konzern erhöhte dadurch den Anteil der Erträge aus dem Servicegeschäft auf 36,6 % des Konzernumsatzes.

Die Kunden des Segments Surface Solutions profitieren vom Zugang zu einem starken globalen Netzwerk von Produktions und Servicezentren. Diese befinden sich an mehr als 145 Standorten in 37 Ländern. Im Berichtsjahr eröffnete das Segment ein neues Verkaufsbüro und ein Beschichtungszentrum in Südkorea sowie ein Automobilkompetenzzentrum in Indien. Oerlikon Metco verbesserte zudem die Servicequalität deutlich: «Delivery to promise» erreichte 97 % und «Delivery to service» 94 %. Ausserdem wurde das Angebot an Beschichtungslösungen für den Öl und Gassektor in den USA erweitert.

Im Rahmen seiner Strategie, das Geschäft kontinuierlich zu stärken und zu diversifizieren, führte das Segment neue Kundenservices wie Intelligent Plant Control 4.0 (IPC 4.0) ein und unterzeichnete neue langfristige Verträge für die Errichtung und den Betrieb von Wartungswerkstätten an Kundenstandorten in Indien und China.

Um seine Kundenbeziehungen und Dienstleistungen zu stärken und auszubauen, ernannte das Segment Drive Systems einen neuen Head of Global Service and After Market und führte 2016 mehr als zehn Kunden- und Technologietage durch. Ausserdem arbeitet das Segment an einem Webportal für Vertriebspartner und Ersatzteile. Im Jahr 2017 wird das Portal zunächst in Europa, im Mittleren Osten und in Afrika (EMEA) eingeführt. Weitere Regionen folgen später.

Da Technologien zunehmend automatisiert und komplexer werden, gewinnt das Servicegeschäft laufend an Bedeutung. Neue Formen des Kundendienstes vor und nach dem Verkauf sowie neue Geschäftsmodelle werden zunehmend nötig sein, um auf die fortschreitende Digitalisierung der Märkte zu reagieren. Den Fokus auf den Kunden zu legen und für ihn Mehrwert zu schaffen, wird für Oerlikon stets höchste Bedeutung haben.

Peer-Gruppen für Benchmarking

  • Aalberts
  • American Axle
  • Bodycote
  • BorgWarner
  • Carraro
  • Dana
  • GKN
  • Kennametal
  • Praxair
  • Sandvik
  • Tocalo

FuE und Innovation

Oerlikon investierte im Jahr 2016 über 4 % des Umsatzes oder CHF 94 Mio. in Forschung und Entwicklung. Aus der Innovationspipeline gingen im selben Zeitraum weltweit 67 Patente hervor. Der Forschungsansatz des Konzerns ist auf die Kundenbedürfnisse und das Marktpotenzial ausgerichtet. Der FuE-Bereich von Oerlikon arbeitet mit akademischen Institutionen und Branchenexperten zusammen, um die Entwicklung von wissenschaftlichen und technologischen Projekten voranzutreiben.

2016 führte Oerlikon diverse neue Technologien und Produkte ein: Das Segment Surface Solutions lancierte unter der Marke Oerlikon Balzers BALINIT® FORMERA, eine extrem widerstandsfähige Beschichtung für Mehrphasenstähle, sowie BALINIT®- DIAMOND-Beschichtungstechnologien, die in der Luftfahrtindustrie verwendet werden. Zudem wurde die BALIQ®-Beschichtungsfamilie für Anwendungen im Medizin- und Luftfahrtsektor erweitert.

Das Segment Manmade Fibers aktualisierte die Filamentspinnsysteme WINGS POY HD für eine bessere Verarbeitung von hohen Titern sowie WINGS FDY PLUS und seine Ökovariante für ein breiteres Anwendungsspektrum, das mehr Flexibilität bei der Produktion von Garnen bietet. Das Segment Drive Systems lancierte ein kompaktes, kleineres und leichteres, aber dennoch effizientes Elektroantriebssystem sowie ein elektronisch gesteuertes Limited Slip Differential (e-LSD), welches eine reibungslose und komfortable Verteilung der Drehkraft auf die Hinterräder ermöglicht.

Oerlikon baut auch sein Geschäft im Bereich der additiven Fertigung gezielt auf und wird in Michigan, USA, ein hochmodernes Werk für die Produktion von modernen Werkstoffen für die metallbasierte additive Fertigung sowie neuester Oberflächentechnologien errichten. Ein wichtiger Teil des Werks wird ein FuE-Labor sein für die Weiterentwicklung von Titan- und anderen Legierungen sowie für gemeinsame FuE-Projekte mit Kunden.


Operational Excellence

Das Operational-Excellence-Programm (OOE) von Oerlikon konzentriert sich auf drei zusammenhängende Bereiche: erstklassige Fertigung, erstklassige Beschaffung sowie Gesundheit, Arbeitssicherheit und Umwelt (Health, Safety and Environment, HSE). Der Konzern strebt in allen drei Bereichen eine Führungsposition an. Das Operational-Excellence-Programm wird zentral von Group Business Services geführt. Die laufenden Initiativen und Massnahmen zeigen Wirkung, was sich in einer höheren Effizienz und Produktivität im Produktionsprozess und in der Beschaffungskette niederschlägt.

Seit seiner Lancierung hat das HSE-Programm des Konzerns zu einem deutlichen Rückgang der betrieblichen Unfälle und der damit verbundenen Ausfallzeiten geführt. Insgesamt trägt das Operational-Excellence-Programm zu Verbesserungen im Bereich Arbeitsplatzsicherheit für die Mitarbeitenden und zu bedeutenden Kosteneinsparungen bei.

Erstklassige Fertigung

Im Jahr 2016 führte die Anwendung des Operational-Excellence-Programms von Oerlikon in Fertigungsprozessen zu Innovationen, Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen. Dazu gehörten im Jahr 2016:

  • Zehn Standorte weltweit führten Projekte zur Wertstromanalyse durch und erzielten damit Verbesserungen beispielsweise beim Betriebskapital, bei der Durchlaufzeit oder in der bereichsübergreifenden Kommunikation.
  • Das Segment Surface Solutions begann mit umfassenden Schulungen im Bereich Operational Excellence. Diese werden 2017 weitergeführt. Aufgrund der grossen Anzahl von Standorten weltweit entwickelte das Segment hierfür ein Instrument zur Projektüberwachung. Damit lässt sich der Status der Umsetzung aller Massnahmen und Projekte erfassen und überprüfen. Im Rahmen des Programms entwickelten das Management und die Mitarbeitenden im Berichtsjahr eine Vielzahl von Optimierungsmöglichkeiten. Diese sollen in den kommenden Jahren gezielt umgesetzt werden.
  • Am Standort von Oerlikon Metco in den Niederlanden wurden zwei automatisierte Zellkonzepte für Triebwerksprogramme der nächsten Generation (Leap X und GTF) installiert.
  • An Standorten von Oerlikon Metco in Ungarn und den Niederlanden wurde ein Produktdatenmanagement (PDM) eingeführt, mit dem die Effizienz und Genauigkeit erhöht sowie der Papierverbauch reduziert werden.
  • Oerlikon Metco Eldim gewann den High Tech Branch 2016 Award für sein automatisiertes Zellkonzept sowie die Auszeichnung als innovativstes Unternehmen des Jahres in den Niederlanden, verliehen durch das unabhängige National Business Success Award Institut.
  • Im Segment Manmade Fibers wurde in Remscheid, Deutschland, eine Software weiterentwickelt, um bestehende Kommunikations- und Fertigungsprozesse zu verbessern.
  • Alle Standorte der Segmente Manmade Fibers und Drive Systems setzen seit 2016 das Shopfloor-Management ein. Linienvorgesetzte nutzen dieses Instrument, um ihre Mitarbeitenden zielorientiert zu führen. Diese wiederum setzen es ein, um Probleme über einen integrativen Bottom-up-Ansatz einzubringen und zu lösen.
  • Weltweit waren zwei Drittel der Mitarbeitenden in den Betriebs- und Serviceteams der Segmente Drive Systems und Manmade Fibers in laufende Aktivitäten zur Verbesserung der Prozessabläufe involviert. So setzten sie etwa gezielt eine Person ein, die für Operational Excellence zuständig ist und somit die kontinuierliche Verbesserung von Prozessen fest in der Organisation etabliert. An wöchentlichen Sitzungen werden die Verbesserungsvorschläge der Teams direkt in der Werkstatt umgesetzt.

Erstklassiges Supply-Chain-Management

Im Jahr 2016 optimierte Oerlikon ihre Beschaffung weiter, mit dem Ziel, die betriebliche Effizienz zu erhöhen, die Verfügbarkeit von Ressourcen zu verbessern und Kosten einzusparen. Angestrebt wird dies mit einem Programm zur Harmonisierung der Beschaffung. Das Programm umfasst verschiedene Massnahmen wie etwa engere Partnerschaften mit strategischen Lieferanten, Pooling des Einkaufs, Aufbau von Wissensnetzwerken, Einsatz modernster Beschaffungsinstrumente und Straffung von Prozessen. Die Massnahmen haben im Berichtsjahr trotz des schwierigen Marktumfelds zu Bruttoeinsparungen im zweistelligen Millionenbereich geführt. Das Programm wird zentral koordiniert und konzernweit implementiert, mit klaren strategischen und finanziellen Vorgaben. Zudem legt Oerlikon Wert darauf, dass die Zulieferer bezüglich Qualität und Nachhaltigkeit hohe Standards erfüllen. Weitere Meilensteine im Jahr 2016:

  • Es wurden Regionalräte gebildet, um die lokal verwalteten Ausgaben zu koordinieren und die Zusammenarbeit zwischen den Segmenten und den lokalen Standorten zu optimieren.
  • Im Segment Surface Solutions wurde eine globale Einkaufsorganisation etabliert. In weltweiten Workshops haben die Einkäufer gemeinsame Ziele für 2016 und 2017 festgelegt.
  • Die Online-Plattform STEP (Savings Tracking Execution Platform) im Segment Surface Solutions überwachte und koordinierte weiterhin die Verwaltung der weltweit erzielten Einsparungen.
  • Im Rahmen der Supply Chain Academy wurden im Jahr 2016 insgesamt 50 Einkäufer aus allen Regionen geschult.
  • Die weltweite Einführung von eProcurement wurde fortgesetzt. Das Segment Manmade Fibers nahm eP2P («electronic procure to pay») in zwei Werken in Deutschland in Betrieb, wodurch Funktionen wie der automatisierte Einkauf mit Lieferanten nun über ein webbasiertes System ausgeführt werden können.

Health & Safety

Oerlikon misst der Gesundheit und Sicherheit ihrer Mitarbeitenden hohe Priorität bei. Ziel ist dabei die Vision «Zero Harm to People» («Keine Gefährdung von Menschen»). Gesundheit und Sicherheit sind integraler Bestandteil der Geschäftsprozesse des Konzerns. Im Rahmen von Initiativen wie der «Visual Safety Leadership» werden konkrete Massnahmen umgesetzt, um die Unfallzahlen zu senken und die Gesundheit der Mitarbeitenden zu schützen. Die Health&Safety-Richtlinien werden vom Konzern entwickelt und überwacht und dezentral in den Segmenten und an den Standorten angewandt. Dass diese Massnahmen greifen, zeigt die Verbesserung des LTAFR-Werts (Lost Time Accident Frequency Rate). Er lag im Berichtsjahr bei 0,39, gegenüber 0,51 im Jahr 2015 und 0,75 im Jahr 2014. Weitere Meilensteine im Jahr 2016:

  • Am zweiten Global Health & Safety Day von Oerlikon, der unter dem Motto «Drive Safe» stand, wurden die Mitarbeitenden dafür sensibilisiert, dass die Aspekte der Gesundheit und Sicherheit über den Arbeitsplatz hinausgehen und auch die Unfallverhütung auf dem Arbeitsweg und auf Geschäftsreisen umfassen.
  • Für Arbeitsplätze in der Produktion wurden weitere Sicherheitsrichtlinien herausgegeben. Sie legen die nötigen Kontrollen fest, um das Verletzungsrisiko von Beteiligten und Umstehenden zu minimieren und Sachschäden bei der Benutzung oder in der Nähe von Gabelstaplern und anderen elektrisch betriebenen Flurförderfahrzeugen zu vermeiden.
  • Um die Weitergabe von Informationen zu Unfällen und deren Nachverfolgung in Echtzeit zu verbessern und zu standardisieren, wurde eine konzernweite Unfalldatenbank eingeführt.
  • Das Segment Surface Solutions führte eine neue Gesundheits- und Sicherheitsorganisation ein, welche die operativen Einheiten unterstützt. Dabei wurden sichere Arbeitsverfahren eingeführt, beispielsweise für das Sicherheitsmanagement bei Arbeiten mit Kranen und bei Hebevorgängen. Das Segment führte auch eine Schulung und eine aktualisierte Risikobewertung durch, welche unter anderem Erkenntnisse aus Unfällen und Beinaheunfällen umfasste. Das Beschichtungszentrum im indischen Pune gewann den ersten Preis in der Kategorie Kleinbetriebe bei den 5. Safety Systems Excellence Awards for Manufacturing der Federation of Indian Chambers of Commerce and Industry (FICCI).
  • Das obere Kader des Segments Manmade Fibers nahm an einem Seminar teil, das sich mit den gesetzlichen Pflichten im Bereich Gesundheit und Sicherheit sowie mit möglichen Massnahmen zur Etablierung einer Sicherheitskultur im Unternehmen befasste.
  • Das Segment Drive Systems führte Schulungen durch, um die Verantwortlichen zu einem besseren Sicherheitsverhalten zu motivieren. Ausserdem wurde hierzu ein Anerkennungsprogramm eingeführt. Das Segment investierte weiterhin in die Lockout/Tagout(LOTO)-Anlage seiner automatischen Fertigungszellen. Diese Investitionen gehen weit über die gesetzlichen Anforderungen und Industriestandards hinaus.

Umweltschutz

Oerlikon führte 2016 weiterführende Massnahmen ein, um den Energieverbrauch und die Umwelteinflüsse durch die Geschäftstätigkeit zu reduzieren. Im Jahr 2016 wurde eine neue Richtlinie zur Nachhaltigkeit in den Bereichen Gesundheit, Arbeitssicherheit und Umwelt verabschiedet. Diese verpflichtet den Konzern, die Massnahmen im Bereich Gesundheit und Arbeitssicherheit weiter zu stärken, den Umweltschutz zu fördern und dies mit den langfristigen Zielen eines profitablen Wachstums und Mehrwerts für alle Stakeholder zu koordinieren. Weitere Meilensteine im Jahr 2016:

  • Das Segment Surface Solutions hat die jährliche Überprüfung erfolgreich bestanden und die ISO-14001-Matrixzertifizierung für 28 seiner weltweiten Dünnfilm-Produktions- und Servicezentren erhalten.
  • Das Segment Drive Systems führte in acht seiner Standorte ein zertifiziertes Energiemanagementsystem gemäss ISO 14001 ein und bestand erfolgreich die Überwachungsaudits an diesen Standorten.

Für Oerlikon bedeutet Nachhaltigkeit auch, den Kunden nachhaltige Produkte und Services anzubieten. Ein Beispiel sind die Hightech-Beschichtungen des Segments Surface Solutions, die in Triebwerken einer Flugzeugflotte der A320-Familie eingesetzt werden. Mit ihnen lassen sich täglich Millionen von Litern Treibstoff einsparen und der Kohlendioxid(CO2)-Ausstoss um Tausende von Tonnen reduzieren.

Mitarbeitende

Die Mitarbeitenden von Oerlikon werden ermuntert, ihr Verhalten an den Kernwerten des Konzerns auszurichten: Integrität, Teamgeist, Bestleistung und Innovation. Oerlikon will für bestehende und potenzielle Mitarbeitende der bevorzugte Arbeitgeber sein. Zusätzlich zu wettbewerbsfähigen Vergütungen und einer zeitgemässen Personalpolitik bot der Konzern 2016 auch verschiedene Programme zur Personalentwicklung:

  • Um die Diversität zu fördern, wurde der Frauenanteil in der Geschäftsleitung mit der Ernennung von Anna Ryzhova zum Chief Human Resources Officer auf 20 % erhöht. Bei den Global Leaders stieg der Frauenanteil 2016 von 6 % auf 8 %. Auch bei den Schulungen auf mittlerer Führungsstufe vergrösserte sich die Diversität: 65 % der Teilnehmenden waren Nichteuropäer (gegenüber 49 % im Jahr 2015), und 17 % waren Frauen (gegenüber 6 % im Jahr 2015).
  • Um eine stärkere Führungskultur zu fördern, wurde am Global-Leaders-Meeting 2016 die Entwicklung der Führungsgrundsätze des Konzerns in die Wege geleitet. Die Grundsätze wurden im Dezember 2016 bei den Global Leaders lanciert. Die konzernweite Einführung ist für 2017 geplant.
  • Das HR-Team des Konzerns bildete sich über diverse Fachschulungen weiter. 26 Mitarbeitende absolvierten Weiterbildungen im Bereich der Akquisition von Talenten, 11 Mitarbeitende wurden im Bereich Talententwicklung einschliesslich Nachfolgeplanung geschult.
  • Die Segmente Surface Solutions und Drive Systems führten Schulungsprogramme mit Fokus auf Umsatz- und Geschäftsentwicklung ein. Die Schwerpunkte waren Best Practices sowie professionelles und strategisches Verkaufen.
  • Im Segment Manmade Fibers erfolgte die Lancierung eines Programms für die Entwicklung eines internen Talentpools mit 22 Kandidaten (OMF+) sowie eines Programms, das als internes Start-up dient, in dem an zukunftsträchtigen Projekten für Industrie 4.0 gearbeitet wird.
  • Das Segment Manmade Fibers führte mit einem deutschen Betriebsrat einen Workshop zum Thema «In unsere Zukunft investieren» durch. Das Ziel war, den Betriebsrat frühzeitig in die Neuausrichtung des Segments einzubinden. Die Mitarbeitenden und der Betriebsrat gaben wertvolle Inputs zu den vorgeschlagenen Anpassungen.
  • Im Segment Drive Systems wurden ausgewählte Mitarbeitende als potenzielle «Meinungsbildner und Partner für den Veränderungsprozess» identifiziert. Sie wurden geschult, um Change-Projekte im Bereich der Unternehmenskultur zu leiten. Das Programm wurde in allen Regionen eingeführt, und 290 Mitarbeitende nahmen daran teil.

Risikomanagement

Oerlikon verfügt über einen umfassenden Risikomanagement-Ansatz, der sämtliche Unternehmensrisiken konzernweit identifiziert, bewertet und überwacht – und zwar über das gesamte Spektrum an Markt-, Kredit- und operationellen Risiken hinweg. Das Risikomanagement-System ist führungsmässig und organisatorisch im gesamten Unternehmen integriert. Weitere Informationen zum Risikomanagement finden sich auf den Seiten 64 und 65.


Compliance

Die Compliance des Oerlikon Konzerns stellt sicher, dass die Geschäftspraktiken weltweit im Einklang stehen mit dem Code of Conduct und den daraus abgeleiteten internen Vorschriften sowie mit gesetzlichen und regulatorischen Bestimmungen. Die Verantwortung für die Compliance liegt auf Konzernstufe. Hier werden Standards und präventive Massnahmen festgelegt sowie Schulungen, Informationen und Beratungen angeboten. Als an der SIX Swiss Exchange kotierte Aktiengesellschaft erfüllt Oerlikon sämtliche gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen, die an ein börsenkotiertes Unternehmen gestellt werden. Weitere Informationen zur Compliance finden sich auf Seite 65.

Die Zukunft gehört Technologien, die aus weniger mehr herausholen können – mehr Produktivität, mehr Leistung und mehr Möglichkeiten. Moderne Werkstoffe und Oberflächenlösungen ermöglichen es, bestehenden Produkten verbesserte Eigenschaften oder neue Funktionen zu geben. Oerlikon ist klarer Leader bei der Entwicklung moderner Werkstoffe und Oberflächenlösungen. Unsere Technologien und Kompetenzen in den Bereichen Werkstoffverarbeitung und Hochleistungskomponententechnik tragen weltweit zu einer höheren Effizienz und Lebensdauer von Automobilen, Luftfahrzeugen, Gebäuden, Antrieben und Bekleidung bei. Heute

  • setzt die Hälfte der zehn grössten Automobilhersteller unsere Technologien ein, um die Lebensdauer von Bauteilen zu erhöhen und den Treibstoffverbrauch zu verringern,
  • vertrauen alle grossen Triebwerksunternehmen auf unsere Technologien, um die Leistung von Flugzeugturbinen zu verbessern und die Emissionen zu reduzieren,
  • verbessern 40 % der Werkzeughersteller ihre Produkte mit unseren Technologien und
  • nutzen mehr als 50 % der Textilhersteller unsere Technologien zur Herstellung von Bekleidung.

Unsere Werkstoffe, Beschichtungen und Ausrüstungen finden in zahlreichen Industrien erfolgreich Anwendung. Mit unseren Innovationen und technischen Spitzenleistungen setzen wir auch künftig neue Massstäbe bei der Entwicklung, Fertigung und Leistung von Produkten.

Wirtschaftliche Alternative Beschichtungen für Bremsscheiben reduzieren Fahrzeugemissionen

Es wird geschätzt, dass der durch den Bremsvorgang erzeugte Abrieb für 50 % der Fahrzeugemissionen verantwortlich ist, was vor allem auf die beim Bremsen entstehenden Partikelemissionen zurückgeführt werden kann. Keramische Bremsscheiben können den Verschleiss zwar reduzieren, sind aber sehr teuer. Speziell beschichtete Stahlbremsscheiben sind deshalb die ideale Alternative. Durch die Verbesserung ihrer Haltbarkeit können sie denselben Nutzen zu deutlich reduzierten Kosten erzielen.

Genesung unterstützen Bessere Ergebnisse für Patienten dank beschichteter Implantate

Medizinische Implantate können Entzündungen auslösen und werden teilweise vom Empfänger abgestossen. Knochenimplantate sind eine besondere Herausforderung, da sie oftmals nicht schnell genug verwachsen. Dadurch kann die Stabilität des Implantats sowie der Heilungsprozess beeinträchtigt werden. Titanimplantate mit einer silberhaltigen Beschichtung können helfen, eine Entzündung zu vermeiden. Ebenso können Titanknochenimplantate eine mineralische Beschichtung beinhalten, deren biokompatible, poröse Struktur das Knochenwachstum fördert und eine stabile Verbindung zwischen Implantat und Knochen beschleunigt.

Kosten um 50 % reduziert Beschichtungen machen Turbolader effizienter und kostengünstiger

Für Automobilhersteller tragen Turbolader dazu bei, die Motoreneffizienz zu verbessern und die CO2-Emissionen zu senken. Die Leistungsfähigkeit von Turboladern wiederum kann mit Beschichtungstechnologien erheblich gesteigert werden. Die abriebfesten Beschichtungen von Oerlikon für die Spaltenmasskontrolle erhöhen etwa die Effizienz und tragen dazu bei, die Kosten im Vergleich zu jenen von herkömmlichen Beschichtungen um die Hälfte zu reduzieren. Dies macht Turbolader preislich attraktiv für den Massenmarkt.

Mehr Arbeitsgänge Verlängerung der Lebensdauer von Mikrowerkzeugen

In der Elektronik- und Uhrenbranche sind Mikrowerkzeuge wichtige Elemente des Herstellungsprozesses, so zum Beispiel Bohrer mit einem Durchmesser von 0,1 mm. Solche Bohrer sind aber nach nur 10 bis 20 Arbeitszyklen bereits verschlissen. Die Aluminium- Titannitrid- und Aluminium-Chrom-Nitrid-Beschichtungen von Oerlikon erhöhen nicht nur die Präzision der Bohrer, sondern verlängern auch deren Lebensdauer auf bis zu 1 000 Arbeitsgänge.

Einsparungen von 30 % Reduzierung des Ölverbrauchs durch neuartige Zylinderbeschichtungen

Fahrzeugmotoren werden immer leichter, effizienter und umweltfreundlicher. Um dies zu erreichen, müssen sie jedoch bei hohen Temperaturen laufen, um Kraftstoff effizienter zu verbrennen. Dadurch entstehen zusätzliche Belastungen für konventionelle Motorenteile. Durch das Aufbringen einer speziellen Beschichtung auf die Zylinderbohrungen reduziert die Oberflächentechnologie von Oerlikon die Reibung und macht sie hitzebeständiger. Das Ergebnis ist eine Reduzierung des Ölverbrauchs um 30 % und eine Kraftstoffersparnis von ungefähr 2 %.

Leistung sicherstellen Turbinenschaufeln vor erosiven Materialien schützen

Kaplan-Wasserturbinen haben einen verstellbaren Propeller, damit die Turbine bei unterschiedlichen Strömungsverhältnissen effizient arbeitet. Da die Turbinenschaufeln erosiven Materialien wie Sand, Schlamm und Kies ausgesetzt sind, verringert sich die Effizienz der Turbine rasch. Auch Flusserosion und Kavitation können den Schaufeln zusetzen. Mit den HVOF-Werkstoffen (HVOF: High Velocity Oxygen Fuel) von Oerlikon sind die Schaufeln geschützt, wodurch sich ihre Lebensdauer deutlich verlängert. Gleichzeitig ist eine hohe Turbineneffizienz sichergestellt, und die Turbine kann ihre volle Leistungsfähigkeit entfalten.

Plastik recyceln Kunststoffabfälle in Ozeanen in Chancen umwandeln

In den Ozeanen treiben unvorstellbare Mengen an Plastikmüll. Schätzungen zufolge könnten etwa 20 % dieser Kunststoffe sinnvoll wiederverwendet werden, wodurch die Umweltbelastung reduziert wird. Um den einfach weggeworfenen Plastikmüll zu verringern, bietet Oerlikon mit ihren Chemiefasertechnologien im Rahmen ihrer Strategie «Von der Schmelze bis hin zum Garn» eine umfassende Lösung für das Recycling von Plastikflaschen an, die zu Granulat aufbereitet und anschliessend zu Polyestergarnen und -geweben verarbeitet werden. Damit trägt Oerlikon zur Schonung der Ressourcen und Reduzierung der Umweltverschmutzung bei.

Treibstoff einsparen Längere Betriebsdauer bei höheren Temperaturen

Flugzeugtriebwerke benötigen für den effizienten Betrieb hohe Temperaturen. Dadurch sind die Triebwerkschaufeln jedoch grosser Hitze und extremen Druckverhältnissen ausgesetzt. Die Hochtemperatur-Keramik-Einlaufschichten und Wärmeschutzschichten von Oerlikon ermöglichen es, Triebwerke länger bei hohen Temperaturen einzusetzen. Oerlikon bietet auch speziell entwickelte kaskadierte Plasmaspritzbrenner und benutzerfreundliche Spritzsteuerungssysteme an, mit denen sich diese Werkstoffe schnell und kostengünstig auftragen lassen. Deshalb ist Oerlikon bei vielen Flugzeugerstausrüstern weltweit der Partner der Wahl.

Maximale Beständigkeit Schutz vor Dampf und anderen Umwelteinflüssen

Bauteile für Gasturbinen müssen extremen Dampf-, Wärme- und Druckbedingungen widerstehen, um effizient zu funktionieren. Oerlikon beschichtet diese aus SiC-basierten Verbundwerkstoffen mit keramischer Matrix hergestellten Bauteile mit sorgfältig abgestimmten Werkstoffen mit Hilfe von EBC (Environmental Barrier Coating)-Systemen. Die Beschichtungen stellen eine hervorragende Wärmeausdehnung sicher und schützen vor Dampf und anderen Umweltweinflüssen – was wiederum die Leistung, Zuverlässigkeit und Beständigkeit der Gasturbinen optimiert.

Ein klarer Druck Genau dosierte Tinte für einen klaren Druck

Wenn beim Flexodruck die Tinte nicht exakt auf die Druckplatte abgestimmt wird, resultiert eine schlechte Druckqualität. Dadurch kann die gesamte Auflage ruiniert werden. Um die Qualität der Aniloxwalzen sicherzustellen, wird plasmagespritztes Chromoxid gleichmässig darauf beschichtet. Dies ermöglicht eine erfolgreiche Lasergravur der Tintendosierungszellen, während die Aniloxwalze vor den korrosiven Einflüssen der Tinte geschützt ist.

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