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Archive 2007 (04/03/07) Oerlikon übernimmt Laser-Technologieschmiede SiLas

Technologievorsprung im Bereich Solar weiter ausgebaut

Pfäffikon SZ, 3. April 2007 - Mit der Akquisition der Laser Technologie-Schmiede SiLas erweitert Oerlikon Solar sein Know-how im stark wachsenden Marktsegment Solar. Die übernommene SiLas GmbH ist eine Tochtergesellschaft der in der Lasertechnik weltweit führenden Innolas GmbH, Krailing, und ist spezialisiert auf die Bearbeitung von Dünnschicht-Silizium-Beschichtungen. Der bislang ausgelagerte Laser-Bereich wird zusammen mit den 21 Mitarbeitern in Oerlikon integriert. Die Position von Oerlikon als führender Anbieter von Produktionsanlagen zur Herstellung von Dünnschicht-Solarmodulen wird mit dem jüngsten Zukauf weiter ausgebaut.

Als Pionier von High-Performance-Laserwerkzeugen war InnoLas bereits in den vergangenen Jahren wichtiger Partner von Oerlikon Solar. Die Integration der Dünnfilm-Silizium Laser-Scribing-Technologie in das Herstellungsverfahren von Oerlikon hatte einen wichtigen Anteil an der Entwicklung und Realisierung von Massenproduktionsanlagen für Dünnschicht-Solarmodule. „Die jetzt vollzogene Akquisition von SiLas ist eine logische Konsequenz unserer Partnerschaft. Damit sichern wird uns den exklusiven Zugang zum Know-how von SiLas", sagt Thomas Limberger, CEO von Oerlikon. Neben der weiteren Stärkung der Marktposition können vor allem die Produktions- und Lieferzeiten von schlüsselfertigen Solaranlagen weiter beschleunigt werden.

Die Laser Technologie spielt in der Produktion von Dünnschicht-Solarmodulen und Nanostrukturen eine zentrale Rolle. Bei der Herstellung von Dünnschicht-Solarmodulen werden die aufgebrachten Schichten mittels Laser in Segmente unterteilt. Die so erzeugten Solarzellen werden mittels Laser-Scribing-Prozess elektrisch verbunden und bilden somit voll funktionsfähige Solar-Module. Oerlikon Solar hat sich mit der Akquisition von SiLas zudem den Zugang zu Lasertechnologien für alle Dünnschicht-Materialien wie amorphes Silizium (a Si), µ-morphes Silizium (µ-si) und Kadmium Telluride (CdTe) gesichert.

Zusätzlich erlaubt die Kombination des technologischen Know-hows von SiLas und der kürzlich erworbenen Exitech, die Position von Oerlikon als einem der wesentlichen Technologieführer im Bereich der Laserindustrie weiter auszubauen. "Laser entwickelt sich mehr und mehr zu einer Kerntechnologie von Oerlikon", so Limberger. Auch die Business Units Oerlikon Optics und Wafer Processing werden im Zuge bereichsübergreifender Forschung- und Entwicklung von der jüngsten Akquisition profitieren.

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