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Unaxis Solar sichert sich nächsten Grossauftrag

Pfäffikon SZ, 4. April 2006 – Die starke Nachfrage nach der richtungsweisenden Fertigungstechnologie für Dünnschicht Solarmodule von Unaxis geht weiter. Nachdem erst vor wenigen Tagen eine Liefervereinbarung mit der ErSol-Gruppe über CHF 33.6 Mio. geschlossen wurde, gibt Unaxis heute einen noch grösseren Vertrag bekannt.

Die deutsche SCHOTT Solar GmbH bestellt darin für über CHF 50 Mio. zwei integrierte Produktionsanlagen (KAI 1200 PECVD) und die dazu gehörigen Laser Scribing Systeme. Diese sind für die weitere Verarbeitung der beschichteten Glasscheiben und Herstellung der Solarmodule erforderlich. Unaxis Solar liefert sowohl die kompletten Fertigungsanlagen als auch das komplexe Prozess-Know-how, das für die Produktion der Solarmodule mindestens ebenso wichtig ist wie die maschinelle Hardware. „Zwei Grossaufträge innerhalb einer Woche – das zeigt das hohe Potenzial dieser Technologie und unsere einzigartige Marktstellung“, sagt Georg Stumpf, VR-Präsident von Unaxis. „Der Technologiekonzern aus Pfäffikon ist zurzeit weltweit der einzige Anbieter solcher Produktionssysteme mit einem Innovationsvorsprung von mehr als zwei Jahren“, bestätigt Thomas Limberger, CEO von Unaxis.

Im Februar 2007 soll das Fertigungssystem an SCHOTT Solar übergeben werden. Das Unternehmen plant, damit eine neue Produktionsstätte in Jena aufzubauen. Dabei entstehen nach heutiger Erwartung rund 160 neue Arbeitsplätze. „Aus unserer Sicht ist Unaxis zum gegenwärtigen Zeitpunkt die klare Benchmark in der Branche“, erklärt Alexander Berg, Generalbevollmächtigter der SCHOTT Solar GmbH. „Unsere Qualitätsphilosophie erfordert höchste Ansprüche. Wir sehen, dass Unaxis auch in Zukunft immer einen Schritt vor dem Wettbewerb liegen will, und wir freuen uns besonders auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Unaxis als Zulieferer für SCHOTT Solar.“

Mit dem Auftrag von SCHOTT Solar erreicht der Unaxis Geschäftsbereich Solar bereits im ersten Quartal fast das für das Gesamtjahr 2006 gesetzte Umsatzziel, welches auf der Bilanzmedienkonferenz Ende März in einem Korridor von CHF 110 Mio. bis CHF 150 Mio. angegeben wurde. „Unsere Order-Bücher sind gut gefüllt“, so Limberger. Jetzt werde Unaxis massiv in den Ausbau der eigenen Fertigung investieren, um die führende Position bei Fertigungssystemen für Dünnschicht Solarmodule noch weiter ausbauen zu können. „Hier entwickelt sich weltweit ein neuer Milliardenmarkt, und wir sind in einer führenden Position“, ist sich Stumpf sicher.

Die vorliegende Medienmitteilung enthält Informationen, die auf dem heutigen Kenntnisstand beruhen. Unvorhersehbare Risiken und Einflüsse können unter Umständen Abweichungen von den gemachten Ausführungen bewirken.

 

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