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Unaxis erhält Grossauftrag für Solar-Sparte

Pfäffikon SZ, 30. März 2006 – Der Technologiekonzern Unaxis meldet einen Gross­auftrag für seinen jungen Geschäftsbereich Solar. In einem gestern unterschrie­benen Letter of Intent (LOI) ordert die deutsche ErSol-Gruppe Produktions­anlagen für Dünnschicht Solarmodule im Wert von CHF 33.6 Mio. Bis 2008 plant die ErSol in Thüringen den Aufbau von einer jährlichen Kapazität von 40 MWp, die schrittweise auf 100 MWp ausgebaut werden soll. Dabei entstehen mehr als 100 Arbeitsplätze. Die langfristig angelegte Strategie von Unaxis, seine Kompetenzen aus der Dünnschicht-Display-Technologie auf den Solarenergie-Bereich zu übertragen, wird jetzt eindrucksvoll bestätigt: „Unsere Forschungs­anstrengungen der letzten zwei Jahre zahlen sich aus – wir bringen die Dünnschicht-Solartechnik zum Durchbruch“, sagt Thomas P. Limberger, CEO von Unaxis.

Die Vorteile der Dünnschicht-Technik gegenüber den herkömmlichen kristallinen Solarzellen sind theoretisch seit langem bekannt. Während die konventionellen Solarzellen aus hochreinem Silizium bestehen, wird in der neuen, innovativen Variante lediglich ein extrem dünner Silizium-Film auf speziell präparierte Glasträger gedampft. Diese Technologie braucht rund 100mal weniger Rohstoff als die heute im Einsatz befindlichen Solarzellen. Doch bislang hat dieses Verfahren den Schritt in die Massen­produktion nicht gefunden. Genau das ermöglicht nun Unaxis mit seiner neuen Anlagen-Generation KAI 1200. „Wir sind weltweit der erste Anbieter, der sowohl die Anlagen bauen kann als auch den äussert komplexen Herstellungs-Prozess beherrscht“, sagt Limberger. Unaxis ist in der Lage, seinen Kunden schlüsselfertige Fertigungslinien zu liefern. Den Innovations-Vorsprung vor dem Wettbewerb schätzt der Unaxis-CEO auf rund zwei Jahre.

Das Dünnschicht-Verfahren steht ganz am Anfang seines Technologie-Zyklus. Derzeit ist es mit den Unaxis-Anlagen möglich, Module von einer Fläche bis zu 1,4 m2 herzustellen. Für die Integration in Gebäude und die Installation hat dies entscheidende Vorteile gegenüber den konventionellen, kleinen Solarzellen. Darüber hinaus ist mittel- bis langfristig absehbar, dass sich die Produktionskosten durch optimierte Verfahren und schnellere Herstellung für Dünnschicht-Solartechnik weiter deutlich reduzieren lassen. „Sonnenenergie wird in den kommenden Jahren wirtschaftlich voll wettbewerbsfähig zu fossilen Brennstoffen“, sagt Limberger.

Die vorliegende Medienmitteilung enthält Informationen, die auf dem heutigen Kenntnisstand beruhen. Unvorhersehbare Risiken und Einflüsse können unter Umständen Abweichungen von den gemachten Ausführungen bewirken.

 

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