Choose your country / language

Pramac und Oerlikon Solar unterzeichnen Vertrag zum Bau der ersten Dünnfilm-Solarfabrik der Schweiz

Solar made in Switzerland

Lugano/TI, 13. Februar 2008 - Mit der Vertragsunterzeichnung zwischen Oerlikon Solar und Pramac SpA wurde der Grundstein zur ersten Dünnfilm-Solarfabrik der Schweiz gelegt. Oerlikon Solar wird im laufenden Jahr die schlüsselfertigen Produktionsanlagen liefern. Die hochmoderne Pramac Produktionsstätte geht Anfang 2009 in Betrieb. Die Jahreskapazität beträgt vorerst 30 MWp (Mega Watt Peak) - ein Ausbau für die kommenden Jahre ist bereits in Planung. „Mit der weltweit führenden Technologie von Oerlikon erwarten wir uns wichtige Anteile am stark wachsenden europäischen Dünnfilm-Photovoltaikmarkt zu gewinnen", erklärt Dr. Paolo Campinoti, CEO der Pramac Gruppe.

Mit dem Abschluss des Liefervertrags und dem Bau der ersten Schweizer Dünnschicht-Solarfabrik setzt Pramac auf einen der weltweit am schnellsten wachsenden Märkte. Die neuartige Dünnschicht-PV-Technologie von Oerlikon erlaubt erstmals die um 30 Prozent günstigere Produktion von Solarmodulen im Vergleich zur herkömmlichen wafer-basierenden Solartechnologie. Experten erwarten bis 2010 die Erreichung der Netzparität in grösserem Umfang, d.h. den Zeitpunkt, an dem Solarstrom zu wettbewerbsfähigen Preisen in die Stromnetze eingespeist werden kann. „Wir freuen uns, dass sich Pramac als italienische Firma für den Standort Schweiz entschieden hat. Damit ist der Startschuss für die industrielle Nutzung der Sonnenenergie im grossen Massstab in der Schweiz vollzogen", sagt Jeannine Sargent, CEO Oerlikon Solar. Mit der vorläufigen Produktions-kapazität von 30MWp entspricht die von Pramac in einem Jahr erzeugte Menge an Solarpanels der bis heute in der gesamten Schweiz verbauten Solarfläche.

Pramac schafft attraktive Arbeitsplätze
Auf über 30.000 m2 Fläche entsteht in der Nähe von Locarno im sonnigen Tessin die erste Dünnschicht-Solarfabrik der Schweiz. Mit rund 140 neu geschaffenen Arbeits-plätzen wird Pramac zum attraktiven Arbeitgeber in der Region. Zahlreiche Zulieferunternehmen werden zusätzlich vom neuen Werk profitieren. „Die hervorragende Infrastruktur und die aktive Unterstützung der regionalen Behörden haben uns die Entscheidung für Locarno als ersten Pramac Solar-Produktionsstandort stark vereinfacht", so Campinoti.

250'000 Module pro Jahr
Pramac peilt mit der ersten Ausbaustufe der Schweizer Solarfabrik eine Jahresproduktion von rund 250'000 Solarmodulen an. Campinoti: „Bei der von den Experten voraus-gesagten und bereits abzusehenden Marktentwicklung streben wir in den kommenden Jahren einen rasanten Ausbau der bestehenden Kapazität an".

Eine Milliardenindustrie entsteht
Weltweit reagiert die Photovoltaik-Industrie immer stärker auf das vielversprechende Potenzial der Dünnschichttechnologie. So investieren zahlreiche Unternehmen verstärkt in den Auf- und Ausbau von Solarfabriken. Allein der deutsche Solarmarkt, europaweit führend, investierte in den vergangenen Jahren über zwei Milliarden Euro in diesen Zukunftsmarkt, rund ein Viertel davon floss bereits in die Dünnschichttechnologie. 
(Quelle: BSW-Solar, Berlin).

Bildlegende zum Bild Oerlikon Solar.jpg:
KAI 1200: Der Roboter entlädt die 1.4 m2 grossen Glasplatten die in der KAI 1200 mit einem nur 0.3 μm dicken amorphen Siliziumfilm beschichtet wurden.

Feedback oder Fragen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

keyboard_arrow_up