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Oerlikon Solar zieht weiteren Grossauftrag an Land

CMC bestellt schlüsselfertige 40 MWp Produktionsanlage für Dünnfilm Solarmodule

  •  Weltweit erste End-to-End Dünnschicht-Solar-Fertigungslösung
  •  40 MWp Jahresproduktion
  •  Erster Grossauftrag in Asien (Taiwan)
  •  Möglichkeit zum Upgrading zur nächsten Oerlikon Technologiegeneration „Micromorph Tandem"

Trübbach/SG, 26. Juli 2007- Oerlikon Solar schliesst einen Vertrag mit CMC (Taiwan) zur Lieferung einer 40 MWp Dünnschichtsolarzellen-Produktionsanlage ab. Mit diesem Auftrag setzt ein weiteres renommiertes Unternehmen auf den Weltmarktführer im Bereich Dünnschicht-Solar-Technologie. Die ersten Komponenten werden bereits im laufenden Jahr geliefert, der Produktionsstart ist für Mitte 2008 geplant. „Mit diesem Grossauftrag liefern wir als weltweit erste Firma eine vollautomatische Fertigungsstrasse für Dünnschicht Solarmodule mit integrierter Messtechnik", erklärt Dr. Uwe Krüger CEO von Oerlikon. Der Vertrag beinhaltet sowohl die Möglichkeit zur weiteren Kapazitätserhöhung wie auch zum Upgrading der bestehenden Anlage auf die nächste Oerlikon Technologiegeneration, der Micromorph Tandemzelle.

Die moderne Oerlikon Solar Hightech-Fertigungsstrasse ermöglicht die Herstellung von Silizium Dünnschichtmodulen mit einem vorläufigen Jahresausstoss von rund 40MWp. Die schlüsselfertige „End-to-End" Anlage umfasst den gesamten Fertigungsprozess von der Glasreinigung bis zum Testen der fertigen Solarmodule. Im Auftrag ebenfalls enthalten ist ein Servicepaket zur Inbetriebnahme der Prozesstechnik und zum Hochfahren der Produktion. Neu im Lieferumfang ist die Implementierung der gesamten Messtechnik zur Qualitätskontrolle sowie das „Back End" der Modulfertigung, wie auch die kürzlich am Markt eingeführte TCO (Transparent Conductive Oxide) Technologie.

Diese innovativen TCO-Schichten spielen in Dünnschicht-Solarmodulen aus Silizium aus zwei Gründen eine zentrale Rolle. Erstens müssen sie eine hervorragende elektrische Leitfähigkeit aufweisen, um den Solarstrom möglichst widerstandsfrei zu transportieren; zweitens fängt diese Schicht das Licht ein und leitet es durch die photoaktive Siliziumschicht. Die optische Absorption der TCO-Schicht muss gering, das sogenannte Lichteinfangpotenzial («light trapping») möglichst hoch sein. Letztlich beeinflussen diese Faktoren die Leistung der Solarmodule und senken direkt die Kosten pro Watt peak. Bislang gibt es keinen Anbieter einer TCO-Anlage auf dem Weltmarkt. Das bedeutet das Oerlikon Solar planmässig den nächsten wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung seines Produktportfolios geschafft hat und seinen Technologievorsprung vor den Mitbewerbern weiter ausbaut.

Als langjähriger Kunde setzt CMC seit Jahren auf die hervorragende Qualität und auf das Know-how von Oerlikon. „Nach unserer Einschätzung ist Oerlikon Solar in der Dünnschichtsolartechnologie absolut führend und zugleich der derzeit einzige Anbieter produktionsreifer Fertigungsanlagen für Dünnschichtsolarmodule. Unsere Entscheidung war daher klar - wir setzen auf den Markt- und Technologieführer", erklärt Bob Wang Chairman von CMC.

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