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Oerlikon Solar gewinnt erste ThinFab Upgrade-Aufträge

Hohes Kundeninteresse an der neuen Produktionslinie ThinFab

Trübbach (Schweiz), 20. Dezember 2010 - Oerlikon Solar gab heute die ersten Upgrade-Aufträge für die neue Produktionslinie für Dünnschichtsilizium-Module ThinFab bekannt. „Die neuen Equipment-Aufträge belegen das hohe Interesse unserer Kunden und des gesamten Solarmarkts an unserer kostenführenden und sauberen Technologie", sagte Helmut Frankenberger, CEO von Oerlikon Solar.

Zwei Kunden bestellten bei Oerlikon Solar Equipment der neuen ThinFab Generation, um deutliche Kostenvorteile zu erzielen. Oerlikon Solar hat weltweit bisher insgesamt zwölf Produktionslinien erfolgreich gebaut und in Betrieb genommen. Diese produzieren im industriellen Massstab mit höchster Verfügbarkeit und Qualität. 
Die jetzt gewonnen Aufträge belegen das hohe Interesse an der neuen Produktionslinie ThinFab von Oerlikon Solar, die sich durch folgende Vorteile vom Wettbewerb differenziert: 

  • Herstellungskosten: Die ThinFab reduziert die „Total Cost of Ownership" für Solarmodule auf EUR 0,50/Wp - den niedrigsten Wert in der Solarindustrie.
  • Energieeffizienz: Die Herstellung der Oerlikon Dünnschichtsilizium-Module benötigt von allen Solarverfahren am wenigsten Energie. Die sogenannte „Energy Payback Time", also die Zeit, die das Modul braucht, um die für die Produktion aufgebrachte Energie selbst zu erzeugen, beträgt bei der Oerlikon-Technologie unter einem Jahr.
  • Praxisvorteile: Unter realen Klimabedingungen bei diffusem Licht durch Wolken oder bei hohen Temperaturen etwa in Wüsten bleibt der Wirkungsgrad von Dünnschichtsilizium-Modulen weitgehend stabil, während die Effizienz von kristallinen Solarzellen im Vergleich deutlich zurückgeht.
  • Umweltfreundlichkeit: Die Dünnschichtsilizium-Module enthalten keinerlei giftige Zusatzstoffe wie Cadmium.
  • Nachhaltigkeit: Die Oerlikon Dünnschichtsilizium-Technologie hat weiteres Potenzial zur Steigerung von Effizienz und Produktivität. So konnte Oerlikon Solar gleichzeitig zur Markteinführung der ThinFab im September eine Labor-Rekordzelle mit einem Wirkungsgrad von 11,9 Prozent präsentieren - fast zwei Prozent über dem aktuell erreichten Wirkungsgrad in der Massenfertigung der ThinFab von 10 Prozent.

 

Die spezifischen Vorteile der Dünnschichtsilizium-Technologie von Oerlikon Solar und der neuen ThinFab haben zu einem regen Interesse des Marktes geführt. „Wir sind über die Entwicklung unserer Sales Pipeline sehr erfreut. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir im ersten Halbjahr 2011 einen ersten Auftrag für eine komplette ThinFab abschliessen können, ist deutlich gestiegen", sagte Peter Tinner, Global Head of Sales & Marketing von Oerlikon Solar. „Mit der ThinFab bieten wir eine äusserst wettbewerbsfähige Produktionslinie für wirklich umweltfreundliche Solar Module an", ergänzte Michael Buscher, Konzern CEO von Oerlikon. „Nachdem Oerlikon Solar die Kosten- und Technologieführerschaft im Solarmarkt zurückerobert hat, können wir uns jetzt mit voller Konzentration dem Abschluss weiterer Aufträge widmen", so Buscher.

Über Oerlikon

Oerlikon (SIX: OER) zählt weltweit zu den führenden Hightech-Industriekonzernen mit einem Fokus auf Maschinen- und Anlagenbau. Das Unternehmen steht für innovative Industrielösungen und Spitzentechnologien in der Textilherstellung, Dünnfilm-Beschichtung, Antriebs-, Präzisions-, Vakuum- und Solartechnologie. Als Unternehmen mit schweizerischem Ursprung und einer 150-jährigenTradition ist Oerlikon mit rund 16 000 Mitarbeitenden an 157 Standorten in 36 Ländern und einem Umsatz von CHF 2,9 Mrd. 2009 ein Global Player. Das Unternehmen investiert jährlich über CHF 200 Mio. in die Forschung und Entwicklung, in der mehr als 1200 Experten die Produkte und Dienstleistungen für Morgen entwickeln. Das Unternehmen ist in seinen Märkten jeweils an erster oder zweiter Stelle.


Über Oerlikon Solar

Oerlikon Solar entwickelt und fertigt praxiserprobte Anlagen und schlüsselfertige Produktionslinien für die Massenproduktion umweltfreundlicher nachhaltiger Dünnschichtsilizium-Solarmodule. Mit seiner amorphen und hochleistungsfähigen Micromorph® Tandem-Technologie hat Oerlikon die Leistungsfähigkeit von Dünnschichtsilizium drastisch verbessert und innovative End-to-End-Fertigungslösungen für Dünnschicht-Photovoltaik geschaffen, die neuen Unternehmen den Einstieg in den schnell wachsenden globalen Photovoltaik-Herstellungsmarkt ermöglicht. Mit 14 Produktionsbetrieben von Kunden in sieben Ländern sowie über 3.5 Millionen hergestellten Modulen und einer weltweiten Produktionskapazität von 450 MW ist Oerlikon Solar führend auf dem Sektor der Dünnschicht-Solarmodule.

Oerlikon Solar hat bereits im Jahr 1993 die ersten Micromorph®-Patente angemeldet. Es war das erste Unternehmen, das die hochleistungsfähige TCO-Schicht (Transparent Conductive Oxide, eine dünne elektrisch leitende Schicht) eingebunden hat. Oerlikon Solar hat auch als erstes Unternehmen das hochleistungsfähige Micromorph®-Verfahren kommerziell eingesetzt und den Grossteil seiner Kunden dabei unterstützt, ebenfalls auf dieses Verfahren umzustellen. Bis heute ist dies die einzige bewährte End-to-End-Micromorph®-Lösung am Markt bei gleichzeitig geringsten Stromerzeugungskosten in USD/kWh und nachweislich grösstem Kostensenkungspotenzial für die Zukunft.

Zertifizierungen durch UL und TÜV bestätigen, dass Oerlikon Solar die weltweit strengsten Normen für Qualität und Zuverlässigkeit erfüllt. Im Mai 2009 wurde Oerlikon Solar der erste Anbieter von Dünnschichtsilizium-PV-Technik, der alle erforderlichen Prüfungen für seine Micromorph® Solar-PV- Module aus Dünnschichtsilizium bestanden und die IEC-Zertifizierung des TÜV Rheinland erhalten hat.

Die Dünnschichtsilizium-Module von Oerlikon Solar werden umweltfreundlich mit ungiftigen Materialien hergestellt und sind ideal für halbtransparente Glasbauanwendungen und sonstige architektonisch integrierte Photovoltaik-Lösungen. Dünnschicht-Module arbeiten hervorragend bei diffusem oder schwachem Licht sowie bei Klimazonen mit hohen Aussentemperaturen. Bei den Fertigungsanlagen handelt es sich um komplette, aber gleichzeitig auch modulare und erweiterungsfähige Systeme. Kunden können daher ihre Anlagen sehr kurzfristig mit der neusten Technologie erweitern, um die stark wachsende Nachfrage nach Photovoltaik-Modulen bedienen zu können. Es ist zu erwarten, dass diese Nachfrage noch weiter zunehmen wird, je stärker sich die Kosten für Solarstrom der Netzparität annähern.
Oerlikon Solar hat seine neue Produktionsanlage "ThinFab" für die Herstellung von Dünnschichtsilizium-Modulen lanciert, die zu bisher unerreichten Produktionskosten von nur EUR 0,50 pro Wattpeak (Wp) hergestellt werden können. Die ThinFab reduziert die energetische Amortisationszeit von Dünnschichtsilizium-Modulen auf weniger als ein Jahr. Gleichzeitig handelt es sich hierbei um die Photovoltaik-Produktionsanlage mit dem branchenweit geringsten Energieverbrauch.

Oerlikon Solar hat seinen Hauptsitz in der Schweiz, beschäftigt weltweit etwa 700 Mitarbeiter an 13 Standorten und ist mit zahlreichen Herstellungswerken in Betrieb fast überall auf der Welt vertreten. Das Unternehmen unterhält Verkaufs- und Service-Center in den USA und in Europa sowie in China, Taiwan, Korea, Singapur und Japan.

Weitere Informationen erhalten Sie auf www.oerlikon.com/solar und auf www.oerlikon.com/solar/thinfab

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