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Massenproduktionsanlage für Dünnschicht-Photovoltaik schneller als geplant in Betrieb

Sun Well Solar überzeugt mit Dünnschichttechnologie von Oerlikon Solar

  • Erste komplette End-to-End-Produktionsanlage für Dünnschicht-Silizium-Module erfolgreich installiert
  • 40-MW-Produktionskapazität einen Monat vor Plan erreicht
  • Modulleistung über Ziel
  • Oerlikon-TCO-System mit Front- und Rückkontakt beweist Massenproduktionsreife

Taipeh (Taiwan), Trübbach (Schweiz), 19. Februar 2009 - Oerlikon Solar und Sun Well Solar, eine Tochtergesellschaft von CMC Magnetics, gaben heute bekannt, dass die volle Produktionskapazität der 40-MW-Produktionslinie für amorphe Dünnschichtsilizium-Solarmodule einen Monat früher als geplant erreicht wurde. Die Anlage arbeitet mit der innovativen auf LPCVD beruhenden TCO-Technologie mit Front- und Rückkontakt, die ihre Eignung für die Massenproduktion in den vergangenen sechs Monaten klar unter Beweis gestellt hat. Die durchschnittliche Stromerzeugung der Module lag über den vertraglich vereinbarten Zielen. Im Oktober 2008 erhielt Sun Well zusätzlich die IEC-Zertifizierung durch den TÜV Rheinland. Mit Erreichung der vollen Fertigungsskapazitäten geht nun gleichzeitig die erste End-to-End-Installation einer Produktionslinie für Dünnschichtsilizium-Solarmodule in der Photovoltaikbranche in volle Produktion.

Alle 50 Sekunden verlässt ein Photovoltaikmodul die Fertigungslinie von Sun Well Solar. Das bedeutet, dass täglich mehr als 1250 Module bzw. 110 kW produziert werden. In der derzeitigen Phase der jungen und rasch wachsenden Branche für Dünnschichtsilizium-Solarmodule entspricht diese Leistung etwa 10 Prozent der weltweiten Modulproduktion, womit Sun Well in Asien in der Branche zu einem der grössten Produzenten aufsteigt. Oerlikon Solar und Sun Well gaben bereits Pläne für den künftigen weiteren Ausbau der Produktionskapazität von Sun Well bekannt.

„Unsere Entscheidung für die Nutzung der Technologie von Oerlikon Solar wurde durch die schneller als terminlich vereinbarte Fertigstellung unserer ersten Dünnschichtfertigungsanlage in beeindruckender Weise untermauert", sagte Bob Wong, Chairman von CMC Magnetics. „Vor allem bei dieser schwierigen Marktlage muss unsere Produktionsleistung die kostengünstigste der Branche sein."

Erfolgreiche Zusammenarbeit

Während des gesamten Projekts standen dem Oerlikon Solar Expertenteam erfahrene Sun Well Ingenieure zur Seite. Diese perfekte Kooperation ermöglichte es, dass alle Herausforderungen erfolgreich gemeistert und alle vereinbarten Ziele termingerecht erreicht wurden.

„Das war unser erstes End-to-End-Projekt und gleichzeitig ein sehr deutlicher Test für unsere Technologie so wie für unsere Umsetzungsfähigkeiten", erklärte Jeannine Sargent, CEO von Oerlikon Solar. „Das Team hat alle Erwartungen übertroffen und ich bin sehr stolz auf diese Arbeit. Durch diese Leistungen demonstrieren wir den Kunden, dass wir unsere gegebenen Versprechen halten."

Für dieses Projekt setzte Oerlikon Solar eine spezielle, leistungsstarke Front- und Rückkontakt-Technologie in der Fertigung ein. Dabei wird mithilfe eines LPCVD-Prozesses (Low Pressure Chemical Vapor Deposition) eine transparente, leitfähige TCO-Schicht (Transparent Conductive Oxide) erzeugt, die allen herkömmlichen Methoden überlegen ist. Die Lichtdurchlässigkeit- und -streuungseigenschaften dieser Schicht sind ein entscheidender Faktor für die Effizienz, mit der das Solarmodul Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln kann. Die hervorragende Leistungsfähigkeit der Photovoltaikmodule von Sun Well und die erstklassige Anlagenproduktivität sind ein klarer Beweis dafür, dass die TCO-Technologie von Oerlikon Solar serienreif und bereit ist für die Grössenordnung, die die Branche verlangt.

„Für Oerlikon Solar ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu seinem Ziel, Sonnenenergie wirtschaftlich nutzbar zu machen."

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