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CMC plant mit Oerlikon Solar Ausbau der Produktionskapazität auf 1 Gigawatt

CMC startet Produktion von Solarmodulen

  • 40 MWp Pilotbetrieb heute gestartet
  • Produktionsbeginn im zweiten Halbjahr 2008
  • Erweiterung auf Micromorph Tandem bereits geplant
  • Gigawatt Produktion als mittelfristiges Kapazitätsziel
  • Alle vereinbarten Ziele eingehalten oder übererfüllt

 

Trübbach/Taiwan, 16. April 2008. - Mit CMC beginnt nun auch in Asien der erste Oerlikon Solar Kunde seine Produktion hochzufahren. Die schlüsselfertige 40 MWp (Megawatt peak) Linie wurde in den vergangenen Monaten von Trübbach (Schweiz) nach Taiwan überführt, zusammengebaut und eingestellt, um mit dem heutigen Tag den Pilotbetrieb aufzunehmen. Oerlikon Experten begleiten den gesamten Prozess bis zum endgültigen Produktionsstart in der zweiten Jahreshälfte 2008. „Oerlikon Solar hat einen hervorragenden Job gemacht. Alle Zielvereinbarungen wurden eingehalten oder übererfüllt - so stellen wir uns eine erfolgreiche Zusammenarbeit vor", zeigt sich Bob Wong, Chairman von CMC erfreut. Die jetzt installierte Anlage ist der Beginn einer langfristig angelegten Partnerschaft zwischen CMC und Oerlikon im Solarmarkt, die auch gemeinsame Entwicklungsprojekte beinhaltet.

Der Start der ersten asiatischen Produktionslinie bedeutet für Oerlikon Solar einen weiteren Meilenstein in der jüngsten Erfolgsgeschichte. Die hochmoderne Anlage ist damit die erste ihrer Art, die im schnell wachsenden asiatischen Dünnschicht-Photovoltaik Markt die Fabrikation aufnehmen wird. „Wir sind stolz der langjährigen Erfolgsgeschichte unserer Partnerschaft mit CMC ein neues Kapitel beifügen zu können", sagt Dr. Uwe Krüger, CEO von Oerlikon.

500.000 Module jährlich
Die schlüsselfertige 40 MWp Produktionsanlage zur Herstellung hochmoderner amorpher (a-si) Dünnschicht-Silizium Solarmodule ermöglicht eine Jahresproduktion von rund 500.000 Modulen. Sie umfasst den gesamten Fertigungsprozess von der Glasreinigung bis zum Testen der Solarmodule. Ebenfalls enthalten im Lieferumfang ist die Implementierung der gesamten Messtechnik zur Qualitätskontrolle, das „Back End" der Modulfertigung, sowie die TCO-Technologie (Transparent Conductive Oxide). Eine Erweiterung der bestehenden Herstellungskapazität ist bereits angedacht. Im nächsten Schritt soll eine schlüsselfertige 60 MWp Micromorph Tandem Linie - die neueste Oerlikon Solar PV-Technologie - das CMC Produktionsvolumen am bestehenden Standort in Taiwan ausweiten.

Micromorph Tandem: 50 Prozent Effizienzsteigerung
Nach der erfolgreichen Etablierung der amorphen Dünnschichttechnologie hat Oerlikon Solar im vergangenen September auch die mikromorphe Tandemzelle zur Marktreife gebracht. Verglichen mit der amorphen Zelle besitzt die zweite Generation der Dünnschichttechnologie eine zusätzliche mikrokristalline Siliziumschicht. Das Lichtspektrum der Sonne wird mit dieser Anordnung optimal ausgenutzt, da die Kombination beider Zellen das gesamte Spektrum der Sonnenstrahlung sowohl im sichtbaren als auch im infraroten Bereich in elektrische Spannung umwandelt. Deshalb hat die mikromorphe Tandemzelle einen um etwa 50 Prozent höheren Wirkungsgrad als die amorphe Zelle und wird bis 2010 Wirkungsgrade von über 10 Prozent erreichen.

Produktionskapazität soll Gigawatt-Grössenordnung erreichen
Berücksichtigt man den so bereits eingeleiteten Übergang von der amorphen zur mikromorphen Technologie, werden viele positive Einzeleffekte wie sinkende Aufwendungen für Materialien, verbesserte Taktzeiten oder höhere Effizienz der Module dazu beitragen, dass bereits 2010 in weiten Bereichen des Sonnengürtels Netzparität erreicht wird. So ist es auch CMCs mittelfristiges Ziel, die jährliche Produktionsleistung von einem Gigawatt zu erreichen. Diese technologisch ehrgeizigen Pläne gehen einher mit grossen wirtschaftlichen und ökologischen Zielen. „Wir von CMC wollen einen aktiven Beitrag leisten, der globalen Klimaerwärmung entgegenzuwirken", so Wong. Weil dies weltweit gleichzeitig einer der zukunftsträchtigsten Wachstumsmärkte ist, denkt CMC in grösseren Dimensionen. In wenigen Jahren will das Unternehmen eine Produktionskapazität von über einem GWp aufbauen und weltweit zu den Top 3-Anbietern für Dünnschicht-Silizium-Solartechnologie werden. Oerlikon ist in dieser Strategie als Technologielieferant fest eingeplant. „CMC und Oerlikon werden jetzt die Erfolgsstory, die wir gemeinsam im Markt für optische Speicher geschrieben haben, im Solarbereich wiederholen - und vielleicht sogar weit übertreffen", so Wong weiter.

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