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Compliance

Es besteht eine konzernweite Complianceorganisation, die insbesondere durch präventive Massnahmen, Schulungen, Informationen und Beratung die Einhaltung gesetzlicher, regulatorischer und interner Vorschriften sowie der im Konzern geltenden ethischen Standards sicherstellen soll.

Zur Beurteilung der Geschäftspartner setzt Oerlikon einen Integrity-Due-Diligence-Prozess (IDD) ein. In jeder Business Unit ist eine speziell geschulte Person dafür verantwortlich, den Ruf, die Dauer der Geschäftstätigkeit und den Leistungsausweis des Geschäftspartners zu prüfen. Durch die Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern und deren Bindung an den Verhaltenskodex hat Oerlikon das Risiko von Complianceverstössen verringert.

Das Complianceprogramm beruht auf drei Pfeilern:

  • Prävention durch Richtlinien, Weisungen, Schulungen, Verhaltenskodex, Risiko- und Laufzeitbewertungen, Compliancegruppen, interne Kontroll- und Messsysteme, Fallbeispiele und Q&A an allen Mitarbeitersitzungen.
  • Früherkennung: Whistleblowing-Hotline, laufende Complianceprüfungen, Kontrollen und interne Audits, Prozess zum Umgang mit Anschuldigungen. Reaktion:
  • Disziplinarmassnahmen bei Verstössen gegen Complianceregeln, Prozessanpassungen, Lösungspläne, Verbesserung des internen Kontrollsystems, Überarbeitung von Richtlinien.

Im Jahr 2013 fand eine regionale Compliancekonferenz statt, die der Verstärkung des Programms und dem Austausch über Best Practices diente.

Das eLearning-Programm wurde 2013 gestartet und beinhaltet ein Antikartellmodul, ein Antikorruptionsmodul und ein Modul zum Verhaltenskodex. Das neue Modul zur Exportkontrolle wird 2014 eingeführt.