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Automobilindustrie

Automobilindustrie Der Automobilsektor verzeichnete 2015 ein Wachstum, getrieben durch den tiefen Ölpreis. Allerdings haben sich die wirtschaftliche Unsicherheit in China, dem grössten Automobilmarkt der Welt, und die Schwäche in Europa negativ ausgewirkt. Dies dürfte auch 2016 so bleiben. Angetrieben durch die Urbanisierung, die auf-strebende Mittelschicht in Schwellenländern und den Wunsch nach mehr Mobilität, sind die langfristigen Wachstumschancen im Automobilsektor jedoch attraktiv. Oerlikon geht davon aus, dass ihr Zielmarkt in den nächsten drei Jahren eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 2,2 % aufweisen wird. Alle drei Segmente des Konzerns bedienen den Sektor direkt und indirekt. 2015 erzielten die Segmente Surface Solutions und Drive Systems 26 % bzw. 14 % ihres Umsatzes mit der Automobilindustrie.

Die Nachfrage nach höherer Effizienz, kleineren Motoren und geringeren Emissionen treibt die technologische Innovation voran. Oberflächenlösungen von Oerlikon helfen, neue und leichtere Materialien verwenden zu können sowie die Effizienz und Lebens-dauer von Schlüsselkomponenten zu verbessern. Bis 2018 dürfte das neu eröffnete Automobilkompetenzzentrum des Segments Surface Solutions in der Slowakei 28 Mio. Motorenteile für die europäische Autoindustrie fertigen. Weitere Kompetenzzentren sollen entstehen – zwei in den USA und eines in China. Durch den Gewinn der Zanini Auto Group – einem Zulieferer für Innen­ und Aussenteile von Autos – als Kunden, eröffnen sich dem Segment weitere Geschäftschancen für seine umweltfreundliche ePD­Technologie.

Das Segment Drive Systems, das seit jeher ein starker Partner für Technologien in Hochleistungsfahrzeugen ist, sieht bei innovativen Elektro- und Hybridlösungen gutes Wachstumspotenzial. Das Segment Manmade Fibers bietet Technologien für die Herstellung von technischen Textilien an, die in Fahrzeugen verwendet wer-den, beispielsweise für Reifencord, Airbags, Sicherheitsgurte, Polsterungen, Teppiche und Innenverkleidungen.