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ingen, Dezember 2016 - elm-plastic, Spezialhersteller von Pharmapackmitteln aus Kunststoff, kennt vor allem eine Kundenanforderung: höchste Fertigungsqualität. Dank BALINIT DYLYN kennt das Unternehmen nun auch einen idealen Schutz für seine Spritzgießwerkzeuge. Mit der DLC-Schicht verkürzte sich die Zykluszeit um rund 20 Prozent, die Produktionssicherheit stieg und der Wartungsaufwand sank.

Standzeit rauf, Wartungsaufwand runter mit BALINIT DYLYN

Der Einsatz hat sich gelohnt: kürzere Zykluszeiten, längere Standzeiten, weniger Wartungsaufwand. Dank BALINIT DYLYN.

Standzeit rauf, Wartungsaufwand runter mit BALINIT DYLYN

Sind mit dem Ergebnis zufrieden (v.l.): Michael Bilo, Oerlikon Balzers und Richard Quintus, elm-plastik.

Pharmazeutische Primärverpackungen stehen in der Regel in unmittelbarem Kontakt mit Arzneimitteln. Herstellmaterialien und Fertigung unterliegen deshalb höchsten Qualitäts-, Sicherheits- und Reinheitsgeboten, um mögliche Wechselwirkungen weitestgehend auszuschließen. elm-plastic am Standort Dudeldorf in der schönen Eifel hat alles, was ein anerkannter Hersteller dafür braucht: rund 120 qualifizierte Mitarbeiter, eine 3.500 Quadratmeter große Produktionslandschaft mit Reinraumfertigung und hochmodernen Spritzgieß-Automaten, eine Abteilung für die Entwicklung von der Skizze bis zum Produkt samt Rapid-Prototyping, 3D-CAD- und CNC-Technik.

Jedes Jahr gehen Millionen von Dosierhilfen, Pipetten, Injektoren, Messbecher und -löffel für human- und veterinärmedizinische Präparate an namhafte internationale Pharmazeuten und Lohnabfüller. Ein wichtiger Erfolgsgarant dafür ist der betriebseigene Werkzeugbau. Denn die Qualität jedes Werkzeugs entscheidet über die geforderte Maßgenauigkeit im Bereich von 100stel-Millimetern, über 100-prozentige Dichtigkeit im Spritzgießprozess, über Gratfreiheit und damit über einwandfreie Produkte.

Herausforderungen gibt es natürlich: So ist der Einsatz von Minimalmengenschmierung, um Werkzeuge vor Verschleiß zu schützen, eine Gratwanderung, da die gefertigten Produkte mit Fetten keinesfalls in Berührung kommen dürfen. Auch kann sich Kunststoffmaterial (PP oder PE) auf Formenkernen ablagern, was zu Entformungsproblemen sowie Ziehriefen im Produkt führen kann. All diese Fälle gehen zu Lasten der Zykluszeit, Produktivität sowie Lieferflexibilität und steigern den Wartungsaufwand. Das heißt dann: Werkzeug demontieren, reinigen, polieren, prüfen und wieder installieren – eine bis zu vierstündige Prozedur mit entsprechendem Maschinenstillstand.

Werkzeugschieber und Formenkerne beschichtet

Solche Problemstellungen spielten auch eine Rolle bei der Fertigung einer dreiteiligen Dosierhilfe, bestehend aus Pipettenkörper, -stößel und -adapter für den Aufsatz einer Flasche zur Befüllung. Zu deren effizienterer Herstellung wurden Werkzeugschieber und Formenkerne auf Empfehlung des langjährigen Partners Oerlikon Balzers mit BALINIT® DYLYN PRO STAR beschichtet. Die siliziumdotierte DLC (Diamond Like Carbon)-Schicht bietet für die Kunststoffverarbeitung idealen Verschleiß- und Korrosionsschutz sowie ausgezeichnete Reib- und Antihaft-Eigenschaften durch ihre äußerst glatte Oberfläche. Sie ermöglicht schmiermittelfreien Spritzguss und sorgt dabei für besser fließenden Kunststoff. Auch ist sie durch ihre niedrige Beschichtungstemperatur als eines der wenigen Produkte zur Beschichtung von Kupfer-Beryllium-Formenkernen geeignet.

Für die kompetente Beratung, Beschichtungslösung und die Praxisresultate ist Richard Quintus, Leiter Werkzeugbau bei elm-plastic, sehr dankbar: „Unterm Strich konnten wir Zykluszeiten um rund 20 Prozent verkürzen, das macht in der Massenproduktion viel aus. Die Standzeiten gingen nach oben, der Wartungsaufwand nach unten. Vor allem aber steigen Produktionssicherheit und -qualität.“ Viele Vorteile, die zu einer richtungweisenden Entscheidung führten: „Künftig wollen wir alle Werkzeuge beschichten lassen“, stellt Richard Quintus klar.

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