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Audit heißt Training Eine Verbindung mit Mehrwert

Um Beschichtungsanlagen möglichst effizient einsetzen zu können, braucht es Erfahrung. Von dieser kann man in einem technischen Training von Oerlikon Balzers profitieren. Interessanterweise wird hier der Bereich Training durch den Bereich Operations Audit komplementiert. Garnat Christophers, Leiter des Bereichs Operations Audit und Training, und Trainer Walter Stähli erklären das Angebot und die Hintergründe dieses kombinierten Leistungsangebots.

Bei Oerlikon Balzers ist der Begriff des Audits positiv konnotiert: er ist Ausdruck des Bestrebens, in allen Kundenzentren weltweit den Kunden denselben Service und dieselbe Qualität zu bieten. Deshalb ist Training auch immer der unterstützende Teil des jährlichen Audits der über 100 Zentren in der ganzen Welt – und wird gemeinsam durchgeführt von einem Trainer der Abteilung.


Garnat Christophers, Head of Operations Audit and Training, Oerlikon Balzers
»Beim Audit findet ein Know-
How-Transfer zwischen den
Standorten statt und jeder kann
so vom anderen lernen
Garnat Christophers
Leiter Operations Audit und Training,
Oerlikon Balzers

Standards sicherstellen
Bevor Garnat Christophers die Leitung dieses Bereichs übernahm, war er fast zwanzig Jahre lang Produktionsleiter des Kundenzentrums der Oerlikon Balzers Coating UK Ltd. in Milton Keynes in Großbritannien. Und zusammen mit dem Trainer Walter Stähli hat er viele Audits durchgeführt: »Wir wollen unsere Audits nicht als Kontrolle, sondern als Hilfe verstanden wissen. Deshalb ist das Teil der Weiterqualifikation der Standorte im Sinne eines Trainings.«

Natürlich ist es auch Aufgabe des Audits, Defizite aufzuspüren. »Innerhalb eines definierten Zeitraums sind die Zentren dann aufgefordert, die geforderten Verbesserungen umzusetzen«, beschreibt der Teamleiter. »In Verbindung mit dem im Rahmen des Audits ›mitgelieferten‹, individuellen Training an der jeweiligen Anlage gelingt dies aber sehr rasch. Vor allem deshalb, weil so ganz unmittelbar ein Know-how-Transfer von den anderen Standorten stattfinden und jeder vom anderen lernen kann«, bestätigt Garnat Christophers.

 

Viel Erfahrung
Walter Stähli ist ein Mann mit viel Erfahrung: Er machte bereits seine Lehre als Elektromechaniker bei Oerlikon Balzers und war danach viele Jahre als Servicetechniker auf der ganzen Welt unterwegs. Es gibt wohl kaum eine Oerlikon Balzers Beschichtungsanlage, die er nicht aufgebaut oder irgendwann einmal als Techniker oder inzwischen als Technischer Trainer besucht hat. Und Walter Stähli liebt es, seine Erfahrungen weiterzugeben. Vor acht Jahren hat er deshalb in diese Abteilung gewechselt, »weil der Job neue Herausforderungen mit sich brachte und einfach noch vielseitiger ist als der Technische Service.«

Etwa eine Woche nachdem eine neue Anlage ausgeliefert und in Betrieb genommen wurde, kommen Walter Stähli oder einer seiner Teamkollegen zum Training vor Ort. »Das ist der Standard bei uns«, wie er berichtet.

Rund zehn Tage dauert eine solche Einschulung. »Primär geht es darum, dass unsere Kunden lernen, wie man die Anlage korrekt bedient, und wie der Anlagenunterhalt und eine Wartung richtig ausgeführt werden«, beschreibt Walter Stähli seine Aufgaben. Das Training vor Ort bietet aber auch genügend Freiraum, auf individuelle Fragen und Anwendungen einzugehen. »Training, wie wir es verstehen, ist schon sehr persönlich – und das ist wirklich spannend. Und hält mich auf Trab«, wie er schmunzelnd erklärt, »denn jährlich kommen mindestens ein oder zwei neue Anlagentypen zu unserem Programm hinzu.«

Walter Stähli, Technical Trainer, Oerlikon Balzers
»Training, wie wir es verstehen,
ist schon sehr persönlich – und
das ist wirklich spannend.«
Walter Stähli
Technischer Trainer,
Oerlikon Balzers

Mehr Wert
Ob als Auditor oder als Trainer, Garnat Christophers und Walter Stähli haben stets den Gesamtprozess, also die Beschichtung mit den vor- und nachgelagerten Produktionsschritten im Blick. Darin sehen sie einen echten Mehrwert für ihre Kunden: »Inbegriff der Qualität ist selbstverständlich die Beschichtungsgüte, das steht außer Frage«, lässt der Teamleiter keinen Zweifel am Kern der Aufgabe des Trainers. »Qualität heißt aber auch, diese effizient zu erreichen, Ausschuss zu vermeiden, die Produktivität zu maximieren. Und damit sowohl ökologisch wie ökonomisch alles richtig zu machen.« Und eben deshalb ist ein Training eine gute Investition.

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