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Gesundheit und Arbeitssicherheit

Die oberste Priorität von Oerlikon ist der Schutz der Gesundheit und des Wohlergehens der Mitarbeitenden, wie von der Konzernleitung und dem Verwaltungsrat vorgegeben. Das Anliegen des Konzern im Bereiche Gesundheit und Arbeitssicherheit ist und bleibt «Zero harm to people» (Keine Gefährdung von Menschen). Dies schliesst die Mitarbeitenden, Vertragspartner und Besucher genauso ein wie die Gemeinden, in denen wir tätig sind. Ziel ist es sicherzustellen, dass niemand zu Schaden kommt – weder an den Standorten von Oerlikon noch während der Arbeit für Oerlikon an externen Standorten.
 
Wir sind überzeugt, dass alle Verletzungen, berufsbedingten Erkrankungen und Krankheiten vermieden werden können. Davon ausgehend wollen wir alle notwendigen Massnahmen ergreifen, um die definierten Parameter, Prozesse und Instrumente systematisch anzuwenden, stets nach Verbesserung zu streben, Risiken zu bewerten und zu managen, Schulungen anzubieten und regelmässige Prüfungen durchzuführen.  

Seit 2016 hat Oerlikon eine «Richtlinie für Gesundheit, Sicherheit und Nachhaltigkeit», die weltweit gültig ist. Im Jahr 2021 wurde sie überarbeitet und eine neue «Richtlinie für Nachhaltigkeit, Gesundheit, Arbeitssicherheit und Umwelt» vom Verwaltungsrat genehmigt. Sie trat im Januar 2022 in Kraft. Die Richtlinie wurde dahingehend aktualisiert, dass sie die Ziele, Verpflichtungen und Massnahmen nicht nur bei Gesundheit, Sicherheit und Nachhaltigkeit, sondern auch in Bezug auf andere wichtige Bereiche wie Diversität und Governance erfasst. Die überarbeitete Richtlinie ist online verfügbar: Resources including policies, directives and guidelines | Oerlikon

Auch im weiteren Verlauf der Pandemie setzte Oerlikon 2021 die Regeln bezüglich Abstandhalten, Händewaschen, Maskentragen und Belüftungsoptimierung um. Zudem gewährleisteten tragbare Sensoren, dass Abstände weiterhin eingehalten wurden. Gleichzeitig ermutigte das Unternehmen die Mitarbeitenden dazu, sich impfen zu lassen – entweder direkt an den Standorten oder in einem Impfzentrum in der Nähe. 

 

Unfallquoten

Unfallquoten

Oerlikon nutzt seit 2017 die Total Accident Frequency Rate (TAFR, Gesamt-Unfallhäufigkeitsquote), um die erfassbaren arbeitsbedingten Verletzungen zu überwachen. Die TAFR basiert auf 200 000 Arbeitsstunden. Mit dem Nachhaltigkeitsbericht 2020 wurde für 2030 ein TAFR-Ziel festgelegt. Im Jahr 2021 lag die TAFR von Oerlikon bei 0,72 (ohne Akquisitionen), was einem Rückgang um 18% gegenüber 0,88 im Basisjahr 2019 entspricht (im Vergleich zum früheren Basisjahr 2016: -45%).

Der Konzern verfolgt ausserdem die Schwere von Lost Time Accidents (LTA; Unfälle, die Arbeitsunfähigkeit von einem oder mehreren Tagen oder Schichten zur Folge haben): die Anzahl verlorener Kalendertage aufgrund jedes LTA pro 200 000 Arbeitsstunden. Der Schweregrad von 15,80 im Jahr 2021 stellt einen Anstieg um 54% gegenüber 10,25 des Vorjahres dar. Dies ist auf einige Unfälle im Jahr 2021 zurückzuführen, bei denen längere Erholungszeiten erforderlich waren.

Im Jahr 2021 implementierte Oerlikon weitere Gesundheits- und Arbeitssicherheitsmassnahmen für die Mitarbeitenden. Der Konzern organisierte erneut den Global HSE Day, dessen Fokus auf Risiko-/Gefahrenermittlung lag und wie proaktiv zur Sicherheit beigetragen werden kann, indem vier Grundsätze befolgt werden: Erkennen – Lösen – Teilen – Lernen. Die Global HSE Days starteten 2015, wurden aber wegen der Pandemie ein Jahr ausgesetzt. 

Weitere Informationen zu den Initiativen und Massnahmen im Bereich Gesundheit und Arbeitssicherheit sowie Produktsicherheit finden Sie im Nachhaltigkeitsbericht 2021.

 

 
 

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