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Die Manmade Fibers Division ist mit ihren Marken Oerlikon Barmag, Oerlikon Neumag und Oerlikon Nonwoven ein weltweit führender Anbieter von Lösungen und Anlagen für die Herstellung von Chemiefasern. Das Angebot dieser Division ermöglicht den Kunden die Produktion von hochwertigen Chemiefasern zur Herstellung von Kleidung, Teppichen, Airbags, Sicherheitsgurten, Hygieneprodukten,Geotextilien und Industrietextilien. Zudem bietet die Division Dienstleistungen in den Bereichen Beratung, Technik und Life-Cycle-Management und ist eine der führenden Anbieterinnen von Smart-Plant-Lösungen, die auf Industrie-4.0-basieren.

1,1  Mrd.

 

 
 
 
 

1,1  Mrd.

14,2%

10 

3115 

30 CHF Mio. 

Die Division generierte 47% des Konzernumsatzes von Oerlikon und schloss 2020 trotz der Pandemie gut ab. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich der Bestellungseingang leicht um 2,3% auf CHF 1 097 Mio. gegenüber CHF 1 122 Mio. im Jahr 2019. Auch der Umsatz ging mit einer Verringerung um 4,0% auf CHF 1 061 Mio. leicht zurück (2019: CHF 1 106 Mio.). Bei konstanten Wechselkursen betrug der Umsatz CHF 1 110 Mio. 

Die Division verzeichnete eine stabile Profitabilität im zweistelligen Bereich. Das operative EBITDA wuchs im Vergleich zu CHF 145 Mio. im Vorjahr (13,2% des Umsatzes) auf CHF 151 Mio. (14,2% des Umsatzes). Das unangepasste EBITDA betrug CHF 150 Mio. oder 14,1% des Umsatzes (2019: CHF 144 Mio., 13,0%). Das operative EBIT 2020 lag bei CHF 120 Mio. (2019: CHF 119 Mio.), was 11,3% des Umsatzes entspricht (2018: 10,8%). Das unangepasste EBIT betrug CHF 118 Mio. (2019: CHF 117 Mio.), was 11,2% des Umsatzes entspricht (10,6%).

Wichtige Entwicklungen

Anfang des Jahres wurden im Geschäft mit Filamentanlagen Vereinbarungen mit drei der weltweit führenden Hersteller von Chemiefasern geschlossen. Die drei Projekte haben einen Gesamtwert von über CHF 600 Mio.

Im weiteren Verlauf des Jahres erwies sich dieser Geschäftsbereich auch nach Ausbruch der COVID-19-Pandemie weiterhin als äusserst widerstandsfähig. Umsatz und Aufträge in der Sparte Chemiefasern blieben mit über CHF 1 Mrd. dank der schnellen Erholung der chinesischen Wirtschaft auf hohem Niveau.

Das Geschäft mit Vliesstoffen profitierte vom unerwarteten Anstieg der Nachfrage nach Schutzkleidung und Masken. Da diverse Länder diese Artikel nunmehr als kritische medizinische Versorgungsgüter einstufen und ihren diesbezüglichen Bedarf weitgehend selbst erfüllen wollen, erwarten wir auch in den kommenden Quartalen eine steigende Nachfrage nach Vliesstofflösungen. Um dieses Wachstum zu unterstützen, hat Oerlikon die Produktionskapazitäten für Meltblown-Anlagen hochgefahren und die Produktion um mehr als das Zehnfache gesteigert.

2020 begann die Division mit dem Bau eines neuen Labors für Stapelfaser-Technologien in Neumünster. Damit konzentriert sich Oerlikon noch stärker als bisher auf die Entwicklung neuer Produktlinien für die Kunden. Die Division investierte ausserdem in einen Anbau für die Pumpenproduktionshalle in Remscheid, wo Spinn-, Förder- und Dosierpumpen in Hightech-Qualität hergestellt und getestet werden. Das festigt die Position auf diesem Wachstumsmarkt weiter.

Am Joint Venture Teknoweb hält die Division nun die Mehrheitsbeteiligung und stärkt so ihre Position auf dem Markt für Einweg-Vliesstoffe. Oerlikon profitiert hier von der an Teknoweb vergebenen exklusiven weltweiten Lizenz für die patentierte Phantom-Technologie von P&G, die stark verbesserte Leistung und Kostenvorteile bei deutlich umweltfreundlicheren Produkten ermöglicht.

 
 
 
 
 
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