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citim gehört jetzt zur Oerlikon AM Familie. Sie wurden zu Oerlikon AM weitergeleitet.

Unsere Geschichte

Wissen Sie noch, wie es als Kind war, als die Welt und das Leben scheinbar unendliche Möglichkeiten bereithielten?

Wenn ich gross bin, möchte ich Astronaut und Arzt und Fussballer werden.

Genau so fühlt es sich heute an, bei Oerlikon im Bereich der additiven Fertigung zu arbeiten.

Wir tragen zwar keine Raumanzüge oder reisen auch nicht durch die Galaxie. Aber wir können gemeinsam mit Luft- und Raumfahrtunternehmen bessere Raumschiffe und Flugzeuge bauen. Wir können mit Hilfe von AM Triebwerkteile herstellen, die die Reibung verringern, die Lebensdauer verlängern und neue Standards in Bezug auf Kraftstoffeffizienz und CO2-Reduktion setzen.

Wir sind keine Ärzte. Aber wir können gemeinsam mit dem Medizinsektor den 3D-Druck weiterentwickeln und damit das Leben von Patienten verändern oder sogar retten – sei dies durch maßgefertigte Prothesen oder mit menschlichen Organen.

Und ein Fussballstadion werden wir wohl auch nie vom Spielfeld aus sehen. Aber wir können den Spieler anfeuern, der dank des additiv gefertigten Kniegelenkersatz wieder auf dem Rasen steht.

Die Wissenschaft ist faszinierend, und unser Fokus auf AM erlaubt es uns, mit einigen der klügsten Köpfe in den spannendsten Sektoren der heutigen Zeit zusammenzuarbeiten. Aber sie gibt uns auch eine Rolle/ zieht uns auch in Verantwortung, bahnbrechende Entwicklungen in jedem dieser Sektoren zu erzielen. Entwicklungen, die unseren Planeten sauberer machen, Entwicklungen, welchen einen intelligenteren Einsatz von Rohstoffen ermöglichen und Entwicklungen, die die Gesundheit und das Wohlergehen von 7 Milliarden Menschen sicherstellen.

Dadurch fühlt sich das Kind in uns wie ein Rockstar, ohne je eine einzige Note auf der Luftgitarre gespielt zu haben.

Wie sind wir so weit gekommen?

Wie die additive Fertigung, hat auch Oerlikon ihre Wurzeln in der Werkstoffwissenschaft - und dank der Werkstoffwissenschaft kann AM die Fertigung neu erfinden. Unsere Vorfahren nutzten Werkzeuge, um aus Metall oder Stein Formen zu schaffen. Die Werkzeuge entwickelten sich von den einfachsten Utensilien, welche bei archäologischen Ausgrabungen gefunden worden sind, zu den hochmodernen Geräten von heute.

Der grundlegende Prozess ist jedoch immer gleich geblieben  - bis die additive Fertigung kam. Diese erlaubt es, aus allen möglichen Werkstoffen,sei es Metall, Kunststoff, Keramik oder neue, von uns entwickelte Verbundstoffe, Schicht um Schicht ein Objekt aufzubauen. Damit sind wir erstmals in der Geschichte der Menschheit in der Lage, Objekte herzustellen, die die Natur replizieren und eine exakte Funktion ausüben.

Oerlikon hat sich auf die Herstellung atomisierter Metallpulver spezialisiert, die seit über 40 Jahren in der Luft- und Raumfahrt sowie in der Energieerzeugung eingesetzt werden. Deshalb war der Einstieg in die additive Fertigung für uns ein natürlicher Schritt in diesen Sektoren. Wir haben aber auch gesehen, wie umfassend die Auswirkungen der additiven Fertigung tatsächlich sein können. Und wir wollten nicht einfach daneben stehen und zuschauen, wie sich diese neue industrielle Revolution im Luft- und Raumfahrtsektor, in der Automobil-, Medizin- und Autobranche, in der allgemein verarbeitenden Industrie und in weiteren Sektoren entfaltet. Deshalb begannen wir 2016 darüber nachzudenken, wie wir mit unseren Kompetenzen die additive Fertigung vorantreiben können. Wir haben uns für einen Weg entschieden, der einerseits auf organischeEntwicklung und andererseits auf Wachstum durch Partnerschaften und Übernahmen setzt.

Deshalb haben wir die verschiedensten Kompetenzen unseres Teams vereint und dabei in gewisser Weise eine menschliche Version der additiven Fertigung geschaffen. Wir haben gelebte Vielfalt in jeglicher Form: Unterschiedliche Meinungen, Perspektiven und Kulturen verschmelzen in unserer Organisation – und jede einzelne Verschiedenenheit macht uns stärker.  Dazu fügten wir Talent, Einblick und Kreativität und haben nun ein Team, welches nicht nur passiv an der Entwicklung von additiver Fertigung teilnimmt, sondern diese aktiv in die Zukunft führt.

Wie die additive Fertigung, so stehen auch wir erst am Anfang unserer Lebensreise. Als Kind hätte sich nicht einmal der größte Träumer unter uns etwas mit so viel Potenzial ausdenken können. Das ist es, was unsere Arbeit so bedeutend und sinnvoll macht. Und das erfüllt uns mit Stolz und Dankbarkeit.

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