Im Geschäftsjahr 2006 hat Oerlikon als integrierten Bestandteil des internen Risikomanagements die Einführung eines umfassenden Business Continuity Planning (BCP) beschlossen und vorangetrieben. Zielsetzung des Business Continuity Planning ist der Aufbau eines leistungsfähigen Notfall- und Krisenmanagements als systematische Vorbereitung auf die Bewältigung von Schadensereignissen, verursacht zum Beispiel durch Natureinwirkungen, Störungen und Unfälle im Betriebsprozess oder menschliche Willkür. Zentrale Anforderung an das BCP ist es, in kritischen Situationen den Fortgang der wichtigsten Geschäftsprozesse aufrechtzuerhalten und damit die wirtschaftliche Existenz des Unternehmens zu sichern. BCP entwickelt, realisiert und implementiert Konzepte, Planungen und konkrete Massnahmen, um Krisen entgegenzuwirken, sie zu entschärfen, den Schaden für das Unternehmen zu begrenzen und in möglichst kurzer Zeit in den normalen Geschäftsprozess zurückzukehren. Voraussetzung hierfür ist eine für alle Unternehmensbereiche und Standorte individuell und exakt abgestimmte Kontinuitätsplanung sowie die Sensibilisierung der Mitarbeitenden für das Thema Existenzsicherung.
Oerlikon hat 2006 wichtige Schritte zur Einführung und Umsetzung des Business Continuity Planning in Angriff genommen und einige davon bereits umgesetzt:
Basierend auf diesen Grundlagen wird Oerlikon 2007 weiterführende, umfassende Konzepte und Massnahmenpakete in der Kontinuitätsplanung entwickeln und umsetzen. Schwerpunkte bilden hier insbesondere die Definition und Ausarbeitung von Verhaltensregeln in Krisensituationen, zugeschnitten auf die individuellen Anforderungen der einzelnen Geschäftsbereiche, sowie ein dezidiertes Business Continuity Planning für die ITStandorte des Konzerns.