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Corporate governance

Risikomanagement

Risikomanagement weiter optimiert

Die 2006 erfolgreich abgeschlossene strategische Neuausrichtung hin zu einer global führenden Hightech-Industriegruppe eröffnet Oerlikon zukunftsweisende Wachstums- und Entwicklungschancen. Gleichzeitig beinhaltet dieser Transformationsprozess mit einer deutlich erweiterten Geschäftstätigkeit sowie der verstärkten Vernetzung nach innen und aussen auch operative Risiken. Oerlikon hat deshalb im Geschäftsjahr 2006 das interne Kontrollsystem zur präventiven Risikoüberwachung der aktuellen Konzernentwicklung angepasst und entsprechend ausgebaut. Ziel ist eine laufende Optimierung der Transparenz in sämtlichen Unternehmensbereichen und entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Mögliche Risiken lassen sich damit frühzeitig erkennen, analysieren, bewerten und in unternehmerische Entscheidungen objektiv miteinbeziehen. Die gezielte Kontrolle und Minimierung von Risiken ist nicht nur aus Konzernsicht von substanzieller Bedeutung, sondern erfüllt auch die Forderung nach einer betrieblichen Nachhaltigkeit von Seiten der Gesetzgeber, Kunden und Marktpartner.

Die Konzernfunktionen Risikomanagement, Interne Revision, Controlling und Business Excellence bilden das zentrale Steuerungs- und Überwachungsorgan des internen Kontrollsystems. Für spezifische Risikobewertungen werden je nach Aufgabenstellung zusätzlich Experten der Rechts- und Informatikabteilung oder von externer Seite hinzugezogen.

Das Risikomanagement ist ein kontinuierlicher Prozess auf allen Konzernebenen. In laufend abgehaltenen Assessments und Workshops werden die Risikopotenziale der einzelnen Geschäftsbereiche ermittelt, erfasst und priorisiert. Die hieraus resultierenden Erkenntnisse bilden die Grundlage für die Festlegung der Risikostrategie und der Entwicklung entsprechender Massnahmen. Deren Umsetzung und Kontrolle liegt in der Verantwortung der Geschäftsbereiche. Vierteljährlich, im Rahmen der Business Reviews, wird die Einschätzung der Risikosituation erneut überprüft und gegebenenfalls angepasst.

Oerlikon hat Mitte 2005 ein elektronisches Informationssystem für das Risikomanagement implementiert und im Berichtsjahr 2006 weiter verfeinert. Die spezialisierte Software R2C bildet den gesamten Prozess ab und ermöglicht als zentrale Datenplattform ein automatisches Reporting. Damit sind die verantwortlichen Funktionsebenen und die Konzernleitung jederzeit über die Risikosituation im Gesamtunternehmen informiert und in der Lage, notwendige Gegenmassnahmen einzuleiten.