Forschung und Entwicklung Im Jahr 2012 tätigte Oerlikon massgebliche Investitionen, um bahnbrechende Technologien zu entwickeln und seine Produkte und Dienstleistungen weiter zu verbessern.

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) beliefen sich 2012 auf CHF 106 Mio. Der Umsatzanteil der FuE-Ausgaben lag 2012 bei 4 % (2011: 5 %) und bewegt sich damit seit vielen Jahren auf einem konstant hohen Niveau. Insgesamt waren weltweit mehr als 1 000 Ingenieure und Wissenschaftler im Konzern beschäftigt. Im Fokus der Entwicklungstätigkeit stand der nachhaltige Kundennutzen. Oerlikon konzentrierte sich dabei vor allem darauf, mit effizienteren Produkten die Betriebskosten seiner Kunden zu optimieren sowie die Leistung, die Effizienz und auch die Umweltverträglichkeit der Produktion in den Werken seiner Kunden zu verbessern. Die Anlagen, Lösungen und Prozesse von Oerlikon ermöglichen Kunden, messbaren Mehrwert zu erzielen.

Fokus auf Kundenwert

Die Märkte befinden sich im steten Wandel und stellen Oerlikon und seine Kunden immer wieder vor neue Herausforderungen. Oerlikon geht diese durch Fokussierung auf den Kunden an. Die effizientere Produktion von Chemiefasern, bessere, weniger Treibstoff verbrauchende Motoren- und Getriebekomponenten sowie Werkzeuge mit geringerer Abnutzung sowie Materialverschleiss und erhöhter Lebensdauer – dies sind nur einige Beispiele, wie Oerlikon durch kontinuierliche Entwicklung qualitativ besserer, leistungsfähigerer Lösungen für eine vielfältige Kundschaft Mehrwert schafft. Innovation ist der Schlüssel zum Erfolg. Oerlikon greift auf mehr als 160 Jahre Technologieführerschaft zurück, um die folgenden Mehrwerte zu erbringen:

  • Geringere Betriebskosten: Optimierung der Betriebskosten beim Kunden durch effizientere Produkte und Lösungen.
  • Bessere Qualität: Innovative Getriebegehäuse ermöglichen schnellere Schaltzeiten, neue Produktionstechnologien für Chemiefasern verbessern die Garnqualität.
  • Umweltfreundlichere Technik: durch das Senken des Energie- und Materialverbrauchs sowie der Emissionen und des Abfalls werden messbar umweltfreundlichere Produktionsprozesse ermöglicht.
  • Neue Märkte und Anwendungen: Viele Oerlikon Technologien ermöglichen es unseren Kunden, neue Märkte zu erschliessen, zum Beispiel mit Chemiefasern für Geotextilien, Kunstrasen oder Faser-Verbundwerkstoffe.

Strategische Bedeutung von FuE bei Oerlikon

Forschung und Entwicklung (FuE) ist das Fundament des nachhaltigen Erfolgs von Oerlikon. Die FuE-Ausgaben bewegen sich seit vielen Jahren auf einem hohen Niveau. 2012 betrugen sie CHF 106 Mio., rund 4 % des Umsatzes. Der Konzern beschäftigt weltweit mehr als 1 000 Ingenieure und Wissenschaftler. 2012 resultierte die Arbeit der FuE von Oerlikon in einer substanziellen Erneuerung des geistigen Eigentums (IP) von Oerlikon. Mehr als 10 % der Patente wurden im letzten Jahr neu registriert und schaffen die Grundlagen für neue Produkte und Anwendungen. Bedeutende Patente betreffen die WINGS FDY und BCF-Maschinen im Segment Textile, die S3p™ und die ePD™-Technologie von Oerlikon Balzers oder Patente zu den Vakuumpumpen Dryvac®, Sogevac® und Turbovac®.